Virtuelle Finanzmesse mit Dr. Doom

Die Genfer Online-Plattform E-Merging und Derivative Partners Media veranstalten am 24. und 25. September den 2. Online-Event, bei dem die Finanzleute ihre Visitenkarten virtuell austauschen.

Nach Erfolg von E-Merging im vergangenen Jahr findet heuer zum zweiten Mal die Virtual FinFair im World Wide Web statt. Wie bei einer realen Messe, können sich die Besucher dabei kennenlernen, ihre Meinungen austauschen, Stände besuchen und interessante Referate verfolgen.

Bei diesem futuristischen Messeformat haben sowohl institutionelle als auch private Investoren die Möglichkeit, über ihren eigenen Computer mit Experten über Anlagelösungen und Finanzdienstleistungen zu sprechen.

Rahmenprogramm mit prominenten Avatars

Neu ist dieses Jahr das Rahmenprogramm mit rund 20 Referaten von Wirtschafts- und Finanzexperten. Mit ihren Avatars treten unter anderem auf:

Börsenguru Marc Faber, Patrick Odier, geschäftsführender Partner bei Lombard Odier, Myret Zaki, Journalistin bei «Bilan», Christian König, Experte zum Thema Finance 2.0 und Enrico Fritz, Experte zum «Regulierungs-Tsunami» im Schweizer Finanzmarkt, und viele andere Referenten mehr. 

Teilnahme kostenlos

Mehr als 50 Finanzunternehmen sind von dem neuen, zeit- und kosteneffizienten Format so überzeugt, dass sie als Aussteller mitmachen. Besucher können sich für die virtuelle Finanzmesse online und kostenlos unter «anlagewelt» oder «e-merging» anmelden.

E-Merging wurde von Lombard Odier im März 2009 als erstes soziales Netzwerk für unabhängige Finanzexperten gegründet. Die Plattform richtet sich an unabhängige Vermögensverwalter, Anwälte, Personalberater, IT-Spezialisten, Finanzplaner und Family Offices.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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