T. Rowe Price baut Kundenberatung in der Schweiz aus

Ein ehemaliger UBS-Banker, der zuletzt bei PineBridge Investments arbeitet, verstärkt das Schweizer Team von T. Rowe Price im Bereich Relationship Management.

Der 38-jährige Pierre-Alain Stehle (Bild) ist im Oktober zu T. Rowe Price gestossen. In seiner neuen Funktion verantwortet er den Beziehungsaufbau mit Finanzintermediären in der französischsprachigen Schweiz, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Er wird seine Basis am Firmensitz in Zürich haben und an Paolo Corredig, Head of Intermediary Business in der Schweiz, rapportieren.

Konstantes Wachstum

Im Rahmen seiner Tätigkeit wird Stehle gemäss weiteren Angaben den Fokus auf den Aufbau von Beziehungen mit Banken, unabhängigen Vermögensverwaltern und Family-Offices mit Sitz in Genf und im französischsprachigen Teil der Schweiz legen. Seit der Einstellung von Paolo Corredig vor zwei Jahren und von Rolf-Hans Elsener als Relationship Manager Ende 2013 ist der US-Asset-Manager T. Rowe Price hierzulande konstant gewachsen.

Stehle verfügt über 14 Jahre Branchenerfahrung im Finanzwesen. Unter anderem war er zehn Jahre für PineBridge Investments/AIG Investments tätig, zuletzt als Vice President Business Development, Schweiz. Davor arbeitete er für die UBS in Genf.

 

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NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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