Was ist ein Schweizer Banker wert?

Um das herauszufinden, lanciert der Bankenpersonalverband eine Umfrage. Das Ergebnis dürfte diesmal ganz besonders interessant sein.

An anderen Finanzplätzen ist das Vergleich der Löhne Branchensport. In London etwa kümmern sich darum eigens Analyse-Häuser wie etwa Emolument. Hierzulande gilt jedoch weiterhin eisern: Über das Salär unterhält man sich im Banking höchstens hinter vorgehaltener Hand.

Eine Ausnahme von der Regel ist die anonyme Lohnumfrage, die der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) alle zwei Jahre durchführt. Wie die Branchen-Organisation am Montag mitteilte, ist die nächste Erhebung mittlerweile eröffnet und dauert noch bis zum 5. April.

Die Online-Befragung dauert laut dem SBPV 8 bis 10 Minuten und richtet sich an alle Personen, die bei einer Bank, einer Finanzgesellschaft oder einer anderen Institution im Finanzsektor arbeiten.

Probleme mit der Produktivität

Laut dem Branchenverband macht sich eine Teilnahme auf jeden Fall bezahlt. «Informationen über die tatsächlich ausbezahlten Löhne bieten Bankangestellten eine unverzichtbare Argumentationsbasis bei Lohndiskussionen», wirbt der SBPV. Alle Angaben würden streng vertraulich behandelt.

Tatsächlich könnte das Ergebnis der Umfrage dieses Jahr besonders aufschlussreich sein.

Denn für 2015 hatten die Arbeitnehmer-Organisationen im Banking einen deutlich höheren Mindestlohn ausgehandelt als in anderen Branchen. Derweil hat der Bankensektor ein Produktivitätsproblem, das in nicht geringem Mass den überdurchschnittlich hohen Löhnen geschuldet ist.

Mit dem Frankenschock hat sich dieses Problem nun noch akzentuiert. Man darf gespannt sein, ob sich das nun bei den Salären niederschlägt.

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NEWS GANZ KURZ

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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