Pure Value Metrics: Ex-CS-Banker am Draht

Drei langjährige Finanzmarkt-Spezialisten, die zuletzt bei der Credit Suisse arbeiteten, haben sich selbständig gemacht. Sie stellen aktiven Investoren ihr Know-how jetzt ganz persönlich zur Verfügung.

Natürlich funktioniert die Finanzwelt zunehmend virtuell. Doch in der Praxis ist mancher Anleger doch froh, wenn er ab und zu auf die Erfahrung ausgewiesener Finanzmarkt-Spezialisten zurückgreifen kann; sei es, um Rat zu holen oder aber, um die eigene Einschätzung abzugleichen.

Darauf zielt das Geschäftsmodell der unlängst gegründeten Firma Pure Value Metrics in Pfäffikon im Kanton Schwyz ab. Initianten sind drei Vollblutbanker, die allesamt mehr als 25 Jahre Berufserfahrung mitbringen und zuletzt im Devisenhandel der Credit Suisse arbeiteten: Andreas Herth (im Bild in der Mitte), Stephane Collet (im Bild links) und Richard-Mark Dodds (im Bild rechts).

Für aktive Investoren

«Wir möchten Investoren dabei unterstützen, ihre Finanzmarkt-Investitionen selber zu managen und einfach umzusetzen», sagt Herth im Gespräch mit finews.ch. Doch warum sollte ein durchschnittlich gut informierter Anleger die Dienste von Pure Value Metrics wirklich in Anspruch nehmen?

Herth ist überzeugt, dass er zusammen mit seinen Geschäftspartnern aktiven Investoren einen Mehrwert bieten kann. Aktiv sind gemäss seiner Definition Anleger, die bei der Eröffnung einer Kundenbeziehung mit Pure Value Metrics mindestens 10'000 Franken einbringen und regelmässig investieren.

Tiefere Kommissionen

«Wir begleiten unsere Kunden im gesamten Prozess, von der Eröffnung der Bankbeziehung bis hin zur Konfiguration und Personalisierung ihrer Trading-Plattform», sagt Herth. Die Voraussetzungen dafür beruhen auf einer Kooperation zwischen Pure Value Metrics und der Saxobank in der Schweiz.

Letztere stellt ihre Handelsplattform zur Verfügung, während Herth und seine Geschäftspartner ihr Know-how nach Bedürfnis des jeweiligen Kunden beisteuern. Dank dieser Zusammenarbeit profitieren die Kunden auch von tieferen Handelskommissionen als sie ein individueller Anleger im Normalfall erhalten würde, wie Herth unterstreicht.

Individuelle Beratung

«Darüber hinaus bieten wir tägliche News und Updates über die Finanzmärkte sowie Produkte- und Plattformtraining», ergänzt Herth. Wichtig ist ihm aber auch, dass Pure Value Metrics seinen Kunden während den europäischen Börsenhandelszeiten stets persönlich zur Verfügung steht.

Mit anderen Worten: Anleger nehmen das Telefon in der Hand und haben am anderen Ende einen der drei ausgewiesenen Finanzmarktspezialisten von Pure Value Metrics am Draht.

Umfassende Analysen

Gerade auf diesen Service legen die drei Gründungspartner, die in ihrer Karriere bei Häusern wie UBS, J.P. Morgan, Merrill Lynch und wie erwähnt bei der Credit Suisse tätig waren, grossen Wert. Im Prinzip ist das ihre wichtigste Value Proposition.

Über diese persönlichen Kontakte, so hofft Herth, könnten sich weitere Geschäftsmöglichkeiten ergeben, indem Pure Value Metrics auch umfassende Kostenanalysen von Handels- und Risikomanagement-Aktivitäten einer Firma durchführt oder Handelsstrategien von institutionellen Anlegern unter die Lupe nimmt.

Schulung für Junginvestoren

Die Geschäftstätigkeit hat Pure Value Metrics Anfang 2015 aufgenommen. Es muss sich noch weisen, ob das Konzept mittel- bis langfristig tatsächlich eine Chance hat. Dass in einer zunehmend digitalisierten Online-Welt das Bedürfnis nach persönlicher Unterstützung oder Beratung wächst, ist unbestritten. Am Ende wird es aber davon abhängen, welchen Erfolg die von Pure Value Metrics gebotene Individual-Beratung dem Anleger beschert.

Herth ist optimistisch und plant unter anderem auch, in Zusammenarbeit mit einer Schweizer Universität, Schulungen für potenzielle Junginvestoren zu organisieren. Der Aufbau von Vermögen und die Entwicklung von Risikobewusstsein sollen dabei im Fokus stehen.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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