Und wer wirklich gut verdienen will, geht zur ...

Salär- und Bonusvergleiche sind eine wichtige Nebenbeschäftigung von Bankern, Händlern oder Fondsmanagern. Dabei lohnt sich der Blick über den Tellerrand. Denn die Saläre, die in gewissen gemeinnützigen Organisationen bezahlt werden, schlagen alles.

Aus aktuellem Anlass hat Emolument, die auf Gehaltsberechnungen spezialisierte Londoner Firma, einen branchenübergreifenden Lohnvergleich angestellt.

Nachdem im Zusammenhang mit dem Fifa-Skandal immer wieder von Millionenzahlungen und Geldcouverts die Rede gewesen war, wollte Emolument wissen, wo denn mehr verdient wird: Im Handelsraum einer Bank, bei einem Hedgefonds oder bei der Fifa.

Durchschnittslöhne berechnet von Emolument

Fifa Tab

Das Ergebnis ist eindeutig: Angestellte des Weltfussballverbandes verdienen über ein Drittel mehr als Händler. Das Fifa-Durchschnittssalär beläuft sich auf 242'000 Dollar, das eines Effektenhändlers auf 194'000 beziehungsweise 180'000 Dollar bei Hedgefonds.

Gar nicht weit abgeschlagen sind die Angestellten des Europäischen Fussballverbandes Uefa, die im Schnitt 177'000 Dollar verdienen.
Und was bedeutet das Kürzel NPC in der Tabelle? Es ist die Abkürzung für «non profit organisation». Gemeinnützige Organisation also, was die Fifa und auch die Uefa ja sind.

Tatsächlich gemeinnützig?

Die beiden mächtigsten Fussballverbände der Welt können es sich also leisten, ihren Angestellten etwa 4 mal höhere Löhne zu bezahlen als eine andere durchschnittliche gemeinnützige Einrichtung. Emolument kommentiert die Lohnunterschiede so: «Die Fifa soll eine gemeinnützige Organisation sein? Tatsächlich?»

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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