Auch Credit Suisse im Goldfieber

Auf HWB und Pictet folgend, lanciert die Credit Suisse ihren eigenen ETF-Goldfonds. Indessen verhilft ein schwacher Dollarkurs dem Edelmetall zu neuen Höchstwerten.

Der neue ETF der Schweizer Grossbank läuft unter dem Namen Gold Xmtch ETF und investiert physisch in Gold. Auf Zuhilfenahme von derivativen Instrumenten wird verzichtet. Ziel des Fonds ist es, die Rendite von Gold auf dem Kassamarkt abzubilden. Durch die vollständige Deckung mit physischem Gold besteht kein Gegenparteirisiko in Bezug auf die Indexreplikation. Er wird in Dollar sowie wechelskursgesichert in Franken und Euro angeboten.

«Gold-ETF eignen sich für sicherheitsorientierte Anleger sowie ein gut diversifiziertes Portfolio», kommentiert Thomas Merz, CS-Chef Xmtch Marketing & Distribution, den Fonds, der an der SIX Swiss Exchange kotiert ist.

Im Rausch nicht alleine

Die Credit Suisse ist mit ihrem Gold-Fonds jedoch nicht alleine. Vor kurzem haben sowohl HWB als auch Pictet jeweils einen Fonds auf das Edelmetall ins Leben gerufen. Der jüngste Goldrausch kommt nicht besonders überraschend.

Der Goldpreis profitierte vom anhaltend schwachen Dollar und kursiert nun über seiner Höchstmarke vom März 2008 bei aktuellen 1042 Dollar pro Feinunze.

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NEWS GANZ KURZ

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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