Der grösste Goldkauf per Handy?

Knapp zehn Prozent all ihrer «Trades» auf der grössten Online-Edelmetallbörse der Welt tätigen die Anleger mittlerweile mobil. Jetzt kam es zu einer Rekordtransaktion.

BullionVault, die gemäss eigenen Angaben grösste Onlinebörse der Welt für den Handel von physischem Gold und Silber, verzeichnete unlängst einen neuen Rekordkauf über deren mobile App im Wert von mehr als einer halben Million britische Pfund.

Wie sich herausstellte, nutzte am 20. August 2015 ein Anleger ein Android-Gerät, um damit 687 Feinunzen Gold (21,4 Kilogramm) zum Wert von 500'310.60 Pfund (umgerechnet gut 750'000 Franken) in Zürich zu kaufen.

Mehr als 57'000 Benutzer

Dadurch wurde der bisherige Rekord vom Februar 2013 übertroffen, als ein Kunde des in London ansässigen Unternehmens über sein iPhone 343 Feinunzen Gold (10,7 Kilogramm) zum damaligen Wert von 365'000 Pfund handelte.

Das Unternehmen BullionVault, das im Jahr 2005 seine Handelsplattform öffnete, zählt mittlerweile mehr als 57'000 Benutzer in 175 Ländern. Es ermöglicht auch Privatanlegern Zugang zum professionellem Edelmetallmarkt, wo diese rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche physisches Gold und Silber kaufen und verkaufen können, das versichert in professionellen Tresoren verwahrt wird.

Kostenlose App

Im letzten Jahr handelten dessen Kunden pro Monat durchschnittlich Gold im Wert von umgerechnet rund 100 Millionen Dollar und Silber im Wert von rund 65 Millionen Dollar. Rund 8 Prozent dieser Handelsaktionen werden mittlerweile über Handys oder Tablet-PCs ausgeführt.

Die BullionVaults-App wird seit 2012 für Apple sowie für Android-Geräte angeboten und kann kostenlos heruntergeladen werden. Sie zeigt die aktuellen Gold- und Silberpreise in vier verschiedenen Währungen (Euro, Dollar, Pfund und Yen).

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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