Schweizer Fintech unter den Top 50 der Welt

Christina Kehl, Co-Gründerin Knip

Christina Kehl, Co-Gründerin Knip

Zu den 50 weltweit führenden Fintech-Unternehmen zählen laut einer aktuellen Studie Online-Vermögensvewalter bekannte Namen wie Wealthfront oder Betterment. In den erlauchten Kreis hat es auch ein Zürcher Startup geschafft.

Weltweit schiessen Fintech-Unternehmen wie Pilze aus dem Boden – geschätzte 12'000 sind es allein in diesem Jahr. Allesamt buhlen sie um Risikokapitalgeber, um ihren Technologien am Markt zum Durchbruch zu verhelfen.

Wer das Rennen machen wird, muss die Zukunft weisen. Gute Chancen haben aber jene Unternehmen, die es auf die Liste der 50 weltweit führenden Fintech-Unternehmen geschafft haben. Erstellt wird die Liste vom Beratungsunternehmen KPMG.

Knip vor Betterment

Als einziges Schweizer Unternehmen taucht Knip in den Top 50 auf. Der digitale Versicherungsmanager aus Zürich belegt den 29. Rang und liegt damit deutlich vor dem weit bekannteren britischen Online-Vermögensverwalter Nutmeg mit Rang 42. Die gesamte Auflistung finden Sie hier.

Rangiert wurden die Unternehmen unter anderem nach der geografischen und sektoriellen Präsenz oder dem beschafften Kapital.

Und hier vermeldete das von Christina Kehl und Dennis Just 2013 gegründete Unternehmen kürzlich eine Erfolgsmeldung. So sammelte das Unternehmen bei seiner jüngsten Finanzierungsrunde 15 Millionen Franken ein, wie auch finews.ch berichtete.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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