Fintech, schön fies

Hochzeit, Bild Shutterstock

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Ein amerikanisches Fintech-Start-up hat des Geschäft mit den Hochzeiten entdeckt. Doch ums Eheglück geht es dabei nicht.

Ein Traumhochzeit ist schön – und oftmals schön teuer. Da kommt das Angebot des Start-ups SwanLuv scheinbar gerade richtig. Die amerikanische Jungfirma vergibt Heiratswilligen Beträge bis zu 10'000 Dollar, damit sie das Fest der Feste ausrichten können.

Doch das Angebot hat einen fiesen Dreh. Wer den Kredit annimmt, muss sich zu einer ganz besonderen Wette verpflichten, wie das amerikanische Online-Portal «Geekwire» berichtet: Wenn die Ehe geschieden wird, wird auch der Kredit fällig – plus Zinsen.

Wer stirbt, gewinnt

Hingegen gewinnen die Kreditnehmer, wenn sie erst der Tod scheidet. Dann dürfen sie das Geld behalten.

Die in der US-Westküsten-Metropole Seattle angesiedelte SwanLuv überlässt diesbezüglich jedoch nichts dem Zufall – und bringt dazu Fintech ins Spiel. Mittels eines Online-Fragebogens, den Kunden ausfüllen müssen sowie mit der digitalen Auswertung von Personendaten überprüft die Firma nicht nur die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden, sondern auch die Solidität derer Beziehung.

Und weil viele Beziehungen auf die Länge Risse zeigen, haben die findigen Jungunternehmer ihr Sortiment bereits erweitert: Sie bieten ihren Kreditnehmern auch Eheberatungen an.

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NEWS GANZ KURZ

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

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