ACT Currency Partner baut Know-how mit zusätzlichen Experten aus

Peter Wild, Verwaltungsratspräsident ACT Currency Partner

Peter Wild, Verwaltungsratspräsident ACT Currency Partner

Die seit 24 Jahren im Währungsgeschäft tätige Firma ACT Currency Partner verstärkt ihren Verwaltungsrat mit einigen bekannten Branchen-Vertretern.

Die Zürcher ACT Currency Partner (ACT) hat drei weitere Spezialisten für den Verwaltungsrat gewinnen können, wie einer Mitteilung vom Montag zu entnehmen ist.

Es handelt sich um den Rechtsanwalt Christian Brunner, Partner der Kanzlei Brunner & Partner, der sich den zunehmend komplexen Fragen von Legal & Compliance annimmt, sowie um die Devisen-Spezialisten Andreas Herth, ehemaliger Credit Suisse Head of FX Sales und Louis Mettler, ehemaliger Team Head of External Asset Managers bei der Bank Leu.

Ein absolutes Muss

Sie sollen mit ihrer Erfahrung und ihrem grossen Netzwerk die ACT tatkräftig unterstützen, wie es weiter heisst. Die Ernennung erfolgen nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass 2016 ein entscheidendes Jahr für die ganze Devisenbranche ist: Die Einführung der «Best Execution» unter MiFID II ab 2017 stellt bereits sehr hohe Anforderungen an alle Teilnehmer, vor allem in den Bereichen Compliance und Organisation.

«Um den Anforderungen unter MiFID II ab 2017 zu genügen, ist eine komplexe Multibank-Plattform ein absolutes Muss», sagt Peter Wild, Präsident des Verwaltungsrats von ACT. Das Unternehmen habe diesen Trend schon vor einiger Zeit erkannt und könne bereits heute eine bestens funktionierende Multibank-Plattform ihren Kunden anbieten.

Ausbau der Geschäftstätigkeit

Zu den etablierten Geschäftsfeldern Advisory für UHNWI und aktive Trading-Kunden will ACT weitere Bereiche erschliessen. Dazu gehören das FX-Consulting, auch in Zusammenhang mit MiFID II, und die Akquisition von FX-Boutiquen und -Spezialisten, die die Zusammenarbeit mit einem regulierten Devisenspezialisten suchen.

 

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NEWS GANZ KURZ

Saxo Bank

Antonio Ferrante, der Chef der Saxo Bank Schweiz, ist zurückgetreten. Interimistisch übernimmt Patrick Hunger seinen Posten. Ferrante war nur wenig länger als zwei Jahre Chef des Online-Trading-Hauses. Er kam Anfang 2014 von der Credit Suisse für Søren Mose, der Saxo zusammen mit COO Ian Keates und Finanzchef Martin Beinhoff abrupt verlassen hatte.

Aargauische Kantonalbank

Das Staatsinstitut muss dem Kanton Aargau aus dem Rekordgewinn von 2015 mehr Geld abliefern. In die Staatskasse fliessen gemäss Beschluss des Eigners 91 Millionen Franken. Das sind 16 Millionen Franken mehr, als die Bank vorgeschlagen hat.

Fonds-Daten

Nach zweijähriger Zusammenarbeit haben sich zwei Dutzend Finanzinstitute angeführt von UBS, Credit Suisse und Julius Bär in Kooperation mit der Firma Fundinfo auf die Veröffentlichung des «openfunds-Standards». Die Initiative definiert häufig verwendete Fonds-Datenfelder. Jedes der 200 einzelnen Felder wird für die Datenübertragung spezifiziert und mit einem Identifier versehen.

SIX

Die Netzwerkprobleme der SIX sind nun vollständig behoben. Die Ursachen seien identifiziert. Die Systeme würden seit Mittwoch wieder stabil und ohne weitere Unterbrüche laufen. Die SIX hatte während über zwei Tagen mit grossen Netzwerkstörungen gekämpft, insbesondere der Zahlungsverkehr war betroffen gewesen.

Fondsmarkt

Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds erreichte im Mai 2016 rund 894 Milliarden Franken. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von knapp 20 Milliarden Franken oder 2,2 Prozent. Die Nettomittel-Zzuflüsse betrugen rund 340 Millionen Franken.

Postfinance

Die Postbank beteiligt sich am Kölner Fintech-Startup Moneymeets. Dieses betreibt eine Online-Plattform in den Bereichen Multibanking, Personal Finance Management und Versicherungen. Angestrebt ist ein Wissenstransfer, der Postfinance den Vorstoss in neue Geschäftsfelder ermöglichen soll.

Credit Suisse

Die Credit Suisse hat zum dritten Mal ihre Studie zum Finanzplatz Schweiz veröffentlich. Darin legt die Bank die Entwicklungen der letzten zwei Jahre dar, vergleicht die Positionierung internationaler Finanzplätze und geht auf Trends ein. Ausserdem sind in der Studie Faktoren für den zukünftigen Erfolg des Finanzplatzes definiert und es werden Handlungsempfehlungen sowohl für Marktteilnehmer als auch für Politik und Regulatoren gegeben.

Thurgauer Kantonalbank

Das Wahlprozedere für den Bankrat der Thurgauer Kantonalbank ist bestätigt worden. Der Thurgauer Grosse Rat hat eine parlamentarische Initiative von drei SVP-Kantonsräten abgelehnt: Darin wurde verlangt, dass künftig das Parlament neue Mitglieder für den Bankrat vorschlagen kann - und nicht mehr die Regierung.

Banken-Rating

Die Ratingagentur Fitch hat das Langfristrating für die UBS auf «A+» von bisher «A» erhöht. Die Erhöhung der Langfristratings für UBS AG und UBS Schweiz reflektiere die Kapitalposition der Gruppe. Die Gruppe sei damit in der Lage, die vorrangigen Verpflichtungen auch im Liquidationsfall zu decken. Das Langfristrating für die Credit Suisse bleibt bei «A».

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