Wo Juristen den Reibach machen

Bild: Shutterstock

Wirtschaft und Gesellschaft werden zunehmend reguliert – wer also Rechtswissenschaft studiert, hat demnach gute Chancen am Arbeitsmarkt. Doch nicht jede Branche zahlt ihren Juristen Traumgehälter. Dies gilt nicht zuletzt im Banking.

So sanken in den letzten drei Jahren die Löhne in Finanzinstitutionen wie Banken aufgrund Kosteneinsparungen um durchschnittlich 40 Prozent. Ein Junior kommt gerade mal auf ein Basissalär von 30'000 Pfund (43'500 Franken) (siehe Tabelle). Dies geht aus einer aktuellen Salärstudie des britischen Lohnspezialisten «Emolument» hervor.

Dazu wurden knapp 1'500 Juristen in Grossbritannien befragt – und wenn auch die Rechtssysteme verschieden sind, so lassen die Ergebnisse doch einige Rückschlüsse über für die Schweiz gültige Brachentrends zu.

Emolument 1 500 

Wer bei einer Anwaltskanzlei seine Karriere startet kriegt im Schnitt rund 8'000 Pfund (11'600 Franken) mehr. Auch mit zunehmender Berufserfahrung fahren Juristen in Anwaltsfirmen besser als bei Unternehmen.

Am meisten verdienen Juristen in finanznahen Rechtsgebieten, die Finanzinstitute rechtlich beraten, wie aus der Erhebung weiter hervorgeht. Ein Associate im Bereich leveraged & acquisition finance bezieht im Schnitt 90'000 Pfund (130'600 Franken), derweil sich ein Rechtsberater für Privatpersonen mit der Hälfte zufrieden geben muss.

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Die Löhne klaffen auch im Branchenüberblick auseinander. So verdient ein Jurist auf Junior-Stufe als Angestellter einer Bank im Schnitt 50'000 Pfund (72'5000 Franken) – im Gesundheitswesen hingegen sind es magere 27'000 Pfund (39'100 Franken).

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Die Netzwerkprobleme der SIX sind nun vollständig behoben. Die Ursachen seien identifiziert. Die Systeme würden seit Mittwoch wieder stabil und ohne weitere Unterbrüche laufen. Die SIX hatte während über zwei Tagen mit grossen Netzwerkstörungen gekämpft, insbesondere der Zahlungsverkehr war betroffen gewesen.

Fondsmarkt

Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds erreichte im Mai 2016 rund 894 Milliarden Franken. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von knapp 20 Milliarden Franken oder 2,2 Prozent. Die Nettomittel-Zzuflüsse betrugen rund 340 Millionen Franken.

Postfinance

Die Postbank beteiligt sich am Kölner Fintech-Startup Moneymeets. Dieses betreibt eine Online-Plattform in den Bereichen Multibanking, Personal Finance Management und Versicherungen. Angestrebt ist ein Wissenstransfer, der Postfinance den Vorstoss in neue Geschäftsfelder ermöglichen soll.

Credit Suisse

Die Credit Suisse hat zum dritten Mal ihre Studie zum Finanzplatz Schweiz veröffentlich. Darin legt die Bank die Entwicklungen der letzten zwei Jahre dar, vergleicht die Positionierung internationaler Finanzplätze und geht auf Trends ein. Ausserdem sind in der Studie Faktoren für den zukünftigen Erfolg des Finanzplatzes definiert und es werden Handlungsempfehlungen sowohl für Marktteilnehmer als auch für Politik und Regulatoren gegeben.

Thurgauer Kantonalbank

Das Wahlprozedere für den Bankrat der Thurgauer Kantonalbank ist bestätigt worden. Der Thurgauer Grosse Rat hat eine parlamentarische Initiative von drei SVP-Kantonsräten abgelehnt: Darin wurde verlangt, dass künftig das Parlament neue Mitglieder für den Bankrat vorschlagen kann - und nicht mehr die Regierung.

Banken-Rating

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