Fintech: SwissFintech Innovation Lab steht in den Startlöchern

Universität Zürich

Universität Zürich

Seit fast einem Jahr geistert das Projekt des «SwissFintech Innovation Lab» durch die Szene. Das ehrgeizige Projekt soll die Fintech-Branche mit der Universität, der ETH und den Fachhochschulen am Platz Zürich verbinden – und noch die grossen Namen des Finanz-Establishments mit einbringen.

Das von der wissenschaftlichen Seite her von Thomas Puschmann vom Business Engineering Institute der Universität St. Gallen koordinierte Unterfangen steht nun offensichtlich kurz vor dem Start. Wie Puschmann kürzlich gegenüber dem TV-Magazin «10vor10» erklärte, hat er dazu an der Universität Zürich eigens ein Büro bezogen.

Auch Wagnis-Kapital bereitstellen

Dem Wissenschafter zufolge geht es dabei nicht nur darum, dem Schweizer Fintech-Standort zu mehr (internationaler) Visibilität zu verhelfen. Insbesondere soll über das SwissFintech Innovation Lab den Jungfirmen dringend benötigtes Wagniskapital zugeführt werden.

Damit eifert die Initiative nicht zuletzt Singapur nach, wo der Zugang zu Investitionsgeldern integraler Bestandteil des Fintech-Hubs sind.

Breite Unterstützung vom Finanzplatz

Wie finews.ch bereits berichtete, kann die Initiative auf breite Unterstützung des Zürcher Finanzplatzes zählen. So gehören nicht nur die UBS, sondern auch die Erzrivalin Credit Suisse, der Banken-Zulieferer Swisscom und die Versicherer Swiss Re, Zurich und Swiss Life sowie die Börsenbetreiberin SIX zu den Gönnern des Labs.

Derweil hat finews.ch aus dem Umfeld des Projekts erfahren, dass sich einzelne Banken bezüglich ihres Engagements noch nicht klar festlegen konnten. Zu den grössten Triebkräften hinter der Initiative stehen diesen Quellen zufolge die SIX und die Zürcher Kantonalbank (ZKB). Ende Februar sollten die letzten Details jedoch geklärt sein, hiess es.

 

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NEWS GANZ KURZ

SNB

Nach einem verlustreichen Vorjahressemester wegen der Aufgabe des Euro-Mindestkurses erzielte die Schweizerische Nationalbank (SNB) im Halbjahr 2016 einen Gewinn von 21,3 Milliarden Franken. Die Zentralbank profitiert dabei vor allem von Wertzuwächsen im Devisen- und Goldportfolio.

Spar- und Leihkasse Bucheggberg

Die Solothurner Regionalbank hat im ersten Semester des laufenden Jahres den Halbjahresgewinn um 1,7 Prozent steigern können. Im wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, kletterte der Brutto-Erfolg im Vergleich zum Vorjahr dank höheren Volumen um 2,9 Prozent auf 3,7 Millionen Franken.

Banque Profil de Gestion

Die Genfer Privatbank hat im ersten Halbjahr 2016 wiederum einen kleinen Gewinn erzielt: Nach 100'000 Franken im Vorjahr waren es diesmal 30'000 Franken mehr. Operativ gab es ein Plus von 260'000 Franken nach einem Verlust ein Jahr davor. Vor allem das Zins- und das Handelsergebnis legten deutlich zu, derweil das Kommissionsergebnis stagnierte.

Thurgauer Kantonalbank

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat das US-Steuerprogramm abgeschlossen, ohne eine Zahlung leisten zu müssen. Die TKB war in der Kategorie 3 des Programms. Sie hat nun vom amerikanischen Justizdepartement (DoJ) einen Non-Target Letter erhalten, womit das Programm abgeschlossen ist.

Walliser Kantonalbank

Das Staatsinstitut hat im ersten Halbjahr 2016 sowohl ein leicht höheres operatives Ergebnis als auch etwas mehr Gewinn verzeichnet. Im wichtigen Zinsen-Geschäft stieg der Bruttoerfolg um 1,8 Prozent auf rund 80 Millionen Franken. Für das Gesamtjahr erwartet die Kantonalbank weiterhin einen Gewinn auf der Höhe des Vorjahres.

VP Bank

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat das «A–»-Rating für die VP Bank bestätigt und erhöht den Ausblick von «Negative» auf «Stable». Damit würden die operativen Fortschritte der VP Bank und die Bewirtschaftung der Risiken sowie die starke Kapitalausstattung und die erfolgreiche Integration der Centrum Bank berücksichtigt, hiess es.

Clientis Bank im Thal

Die Regionalbank hat den Halbjahresgewinn im Vergleich zum Vorjahr deutlich um über 30 Prozent auf 385'000 Franken gesteigert. Dazu beigetragen hat das gute Zinsengeschäft mit einem Plus von 11,4 Prozent auf 2,1 Millionen Franken.

Crealogix

Das Bankenberatungszentrum St. Gallen und Crealogix haben eine Partnerschaft für die betriebliche Aus- und Weiterbildung im Finanzbereich beschlossen: Mit der Lösung «I know! Banking» bieten die beiden Unternehmen eine Cloud-Lösung mit digitalen Lerninhalten zu den wichtigsten Themen im Banking an.

Compagnie Financière Tradition

Das Lausanner Brokerhaus hat im ersten Semester 2016 einen stabilen Ertrag von 425 Millionen Franken erzielt. Zu konstanten Wechselkursen entspricht dies allerdings einem Rückgang um 1,6 Prozent.

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