Marc Faber kann’s nicht lassen

Marc Faber

Marc Faber

Der prominente Schweizer Ökonom und Börsenguru Marc Faber steht hinter einer neuen Firma in Singapur und spannt dabei mit einem alten Bekannten zusammen.

Marc Faber hat bereits vor knapp einem Jahr eine gleichnamige Aktiengesellschaft (Marc Faber (S) PTE. LTD.) in Singapur initiiert, wie er entsprechende Informationen von finews.ch auf Anfrage bestätigte.

Operativ ist die Gesellschaft allerdings erst seit wenigen Monaten, und zwar seit der frühere Banker Swan Khing Go dafür tätig ist.

Beste Freunde seit einem Vierteljahrhundert

Khing Go war bis im vergangenen Jahr verantwortlich für das Private Banking von Schroders Cazenove in Singapur und zuvor als Vermögensverwalter mit Sitz im Stadtstaat tätig. Er kennt Faber schon seit 25 Jahren.

Bereits vor mehr als zehn Jahren hatte er bedeutende Anlagegelder von früheren Kunden Marc Fabers übernommen, nachdem sich der Schweizer entschlossen hatte, nicht mehr selber aktiv in der Vermögensverwaltung tätig zu sein.

Mehr als nur Family Office

Gegenüber finews.ch sagte Faber; «Ich habe Khing Go erlaubt, meinen Namen für diese Firma zu verwenden. Ich selber bin nicht Aktionär.»

Die neue Firma zählt sehr vermögende Privatpersonen und Familien zu ihrer Klientel. Allerdings versteht sich das Unternehmen nicht als Family Office, sondern eher als Investmentgesellschaft, die einen Fokus etwa auf direkte Immobilienanlagen sowie auf Beteiligungen, die sonst eher institutionellen Anlegern vorbehalten sind.

Volatile Märkte

Dem weiteren Vernehmen nach ist Khing Go überzeugt, mit solchen Engagements in der seit Monaten volatilen Finanzmarkt-Stimmung bessere Renditen für seine Kunden erzielen zu können.

 

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Der Zürcher Heimatschutz (ZVH) gibt beim Warenhaus Manor auf. Er akzeptiert den Entscheid des Verwaltungsgerichts, dass das Manor-Gebäude an der Zürcher Bahnhofstrasse kein Warenhaus bleiben muss. Die Eigentümerin der Liegenschaft, die Swiss Life, will das traditionsreiche Gebäude umbauen und umnutzen.

WIR Bank

Die Genossenschaft-Bank hat den Halbjahresgewinn um 115 Prozent auf 17,2 Millionen Franken gesteigert. Zwar wurde das Ergebnis auch durch den Verkauf von nicht benötigten Immobilien begünstigt, doch auch ohne diesen ausserordentlichen Ertrag lag das Gewinnwachstum bei 44 Prozent.

Luzerner Kantonalbank

Die Luzerner Kantonalbank begibt eine 0,1-Prozent-Anleihe über 375 Millionen Franken. Die Laufzeit beträgt fünfzehn Jahre. Zeichnungsschluss ist der 12. September, die Liberierung erfolgt auf den 15. September 2016.

Allianz Suisse

Der Sachversicherer hat im ersten Halbjahr das Prämienvolumen um 1,9 Prozent auf rund 1,37 Milliarden Franken erhöht. Der Halbjahres-Gewinn kletterte um 12,2 Prozent auf 142 Millionen Franken. Damit setzt Allianz Suisse den positiven Trend fort.

Zürcher Kantonalbank

investiere.ch, die Schweizer Investitionsplattform für Startups, hat eine Finanzierungsrunde über 3,5 Millionen Franken abgeschlossen. Die Zürcher Kantonalbank hat sich dabei substanziell an der Kapital-Erhöhung beteiligt und ist neu Minderheitsaktionärin von investiere.ch.

Swiss Life

Corpus Sireo, eine Tochter-Gesellschaft der Swiss Life Asset Managers, kauft die Firmensitze der Zurich Deutschland in Köln und Bonn. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Was Corpus Sireo mit den Objekten vor hat, ist noch Gegenstand von Verhandlungen mit den Behörden.

Bernerland Bank

Die Regionalbank hat im ersten Halbjahr 2016 den Reingewinn um 6 Prozent auf gut 2 Millionen Franken steigern können. Der Zinserfolg nahm um 1 Prozent auf 10,2 Millionen Franken zu. Trotz des anhaltend schwierigen Zinsumfelds erwartet die Bank für das Geschäftsjahr 2016 einen Reingewinn auf Vorjahreshöhe.

Zürcher Landbank

Die Zürcher Landbank hat im ersten Semester 2016 den Gewinn auf über 1 Million Franken gesteigert. Dies ist ein Folge des höheren Zinserfolges, der um 2,5 Prozent auf 4 Millionen Franken stieg. Die übrigen Erfolgspositionen sowie der Aufwand blieben stabil.

Western Union

Der Zahlungsdienstleister Western Union und die SBB haben eine Smartphone-App lanciert. Sie ermöglicht Geldtransfers in über 200 Länder an mehr als 1'000 Billett-Automaten. Die Überweisung können entweder bar oder mit einer Bankkarte erfolgen.

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