Partners Group zieht es nach Denver

Dener, Colorado

Dener, Colorado (Bild: Shutterstock)

Die Zuger Vermögensverwaltungsfirma Partners Group errichtet einen neuen Nordamerika-Hauptsitz im Bundesstaat Colorado. Der Campus wird zum Zentrum der weiteren US-Expansion.

Die Partners Group errichtet einen neuen US-Hauptsitz, um das Wachstum des Unternehmens in dieser Region zu unterstützen. Das Unternehmen wird einen spezifisch dafür ausgerichteten Campus im Stadtgebiet von Denver errichten, der über Zeit mehrere hundert Mitarbeiter aufnehmen kann, wie einer Mitteilung vom Dienstag zu entnehmen ist.

Der Abschluss der ersten Errichtungsphase ist für 2018 geplant. Bis zur Fertigstellung wird Partners Group im Mai 2016 eine temporäre Niederlassung in Denver beziehen. Beinahe die Hälfte der Investitionen der Partners Group für ihre Kunden im Jahr 2015 fand in Nordamerika statt.

Erhebliche Ressourcen

«Unser Ziel ist die Errichtung eines Zentrums für unsere Aktivitäten in Amerika, ähnlich wie unsere Hauptniederlassung in Zug sowie unser Büro in Singapur, die jeweils als Zentren für die Regionen in Europa und Asien fungieren», sagte Charles Dallara, Partner und Verwaltungsratspräsident der Partners Group im Markgebiet Americas.

«Wir werden erhebliche Zeit und Ressourcen für den Aufbau des Campus in Colorado aufwenden und heben damit die Bedeutung der amerikanischen Regionen für unser Geschäft hervor. Wir sind davon überzeugt, dass Colorado als Standort hervorragend zu unserem Unternehmen passt und wir freuen uns, unseren Mitarbeitern die Möglichkeit geben zu können, von dort aus zu arbeiten», so Dallara weiter.

Colorado-Campus als Basis für US-Expansion

Die Partners Group eröffnete im Jahr 2000 in New York ihre erste Niederlassung in den USA und in den Jahren 2007 und 2014 folgten Büros in San Francisco und Houston. Im Jahr 2011 wurde die Niederlassung in São Paulo eröffnet. Heute beschäftigt das Unternehmen etwa 150 Mitarbeiter in verschiedenen Geschäftsbereichen in Nord- und Südamerika.

Aufgrund des starken Wachstums in Nordamerika plant Partners Group das US-Team mittelfristig weiter auszubauen, wobei der Colorado Campus die Basis für diese Expansion bilden wird. Die Niederlassungen in New York, Houston und São Paulo bleiben bestehen, während die operativen Aktivitäten schrittweise aus San Francisco nach Denver verlagert werden, sobald die Niederlassung operativ ist.

David Layton, Partner und Co-Head Private Equity wird von New York nach Colorado ziehen und die Niederlassung leiten. Kollegen aus verschiedenen Geschäftsbereichen der USA werden ihn dabei unterstützen.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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