Wie werden Bankkunden künftig identifiziert?

Daniela Stehli-Wiederkehr, FSB

Daniela Stehli-Wiederkehr, FSB

Mit dem neuen Rundschreiben zur «Video- und Onlineidentifikation» hat die Finma einen Meilenstein gesetzt. Dabei ergeben sich aber vielfältige Umsetzungsfragen.

Wie werden Kunden künftig identifiziert, und wie sehen die neuen digitalen Kommunikationskanäle aus? Welche rechtlichen und organisatorischen Fragestellungen müssen geklärt werden? Wie lassen sich die neuen technischen Anforderungen optimal in die bestehenden Prozesse integrieren?

Solche Fragen beschäftigen die Finanzinstitute, die sich den neuen Fintech-Herausforderungen stellen. Antworten darauf liefert ein praxisorientiertes Seminar der Fachschule für Bankwirtschaft (FSB), wie Daniela Stehli-Wiederkehr (Bild), Inhaberin der FSB, erklärt.

Das Seminar Finma-Rundschreiben «Video- und Online-Identifizierung» findet am Freitag, 16. September 2016, im Hotel Four Points by Sheraton, Zürich, statt. finews.ch ist Medienpartner.

Marc Mauerhofer von der Finma wird die Ziele und den Zweck des neuen Rundschreibens aufzeigen sowie dessen Auswirkungen auf die Fintech-Bewegung und die Geldwäscherei-Bekämpfung.

Vier Vertreter von Banken werden anhand praktischer Beispiele das neue Rundschreiben beleuchten.

  • Pascal Baumgartner, Valiant Bank, stellt die Auswirkungen auf die Compliance-Anforderungen dar.
  • Kurt Mäder, Liechtensteinische Landesbank, beleuchtet die Fragestellungen der technischen Integration sowie das Prozess- und Projektmanagement beleuchten.
  • Stefan Piel, UBS Switzerland, stellt die Integration in den Vertrieb dar.
  • Daniel Heinzmann, Zürcher Kantonalbank und Präsident des Verbands «Swiss Fintech Innovations», erklärt die strategischen Aufgaben und Ziele des neuen Branchenverbands.

Die Themen im Überblick:

  • Das Finma-Rundschreiben 2016/7 «Video- und Online-Identifizierung – ein Überblick»
  • Das Rundscheiben aus der Compliance-Perspektive und die Herausforderungen in der Umsetzung
  • Technische Integration, Prozess- und Projektmanagement
  • Integration der Video- und Online-Identifizierung in den Vertrieb
  • Branchenverband «Swiss Fintech Innovations» – Aufgaben und Herausforderungen

Das Seminar moderiert Adriano B. Lucatelli, Unternehmer, Dozent an der Universität Zürich und Gründer von Descartes Finance sowie Verwaltungsrat der Firma Additiv. Weitere Details zu diesem Seminar und das Anmeldeformular finden Sie hier.


Die 1984 gegründete Fachschule für Bankwirtschaft (FSB) fokussiert auf der bankfachlichen Weiterbildung von Mitarbeitenden in der Finanzbranche. Die rund 40 Dozenten sind ausgewiesene Fachkräfte aus dem Management verschiedener Finanzdienstleister und verfügen über eine breite Erfahrung in der Ausbildung von Bankfachleuten. Weitere Informationen finden Sie hier.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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