Skënderbeg zügelt – um zu expandieren

Miranda Ademaj, CEO Skënderberg

Der Dach-Hedgefonds-Anbieter Skënderbeg Alternative Investments will mehr Geld von Investoren anziehen. Dafür bezieht er in Zollikon neue Büros.

Vor knapp drei Jahren startete mit Skënderbeg Alternative Investments ein Dach-Hedgefonds. Mit an Bord sind Miranda Ademaj als CEO und Bruno Schneller als CIO und CFO. Chief Risk Officer ist Thomas Fliegner. Alle drei arbeiteten zuvor beim Fund-of-Hedgefonds-Anbieter Brunnerinvest.

Der aufgelegte Skënderbeg Fond hat nun bald das Alter von drei Jahren und somit die notwendige Track-Record-Marke erreicht. Darum zieht Skënderbeg jetzt um, wie Schneller gegenüber finews.ch zu einer Meldung von «Citywire» ergänzte.

Insgesamt 85 Millionen Franken

Denn der junge Asset Manager braucht nun mehr Platz. Er will das Produkt aktiv vertreiben und stellt dafür eine zusätzliche Person ein. Die neue Adresse ist in Zollikon am selben Ort wie der Vermögensverwalter Your Wealth, der zu den ersten Skënderbeg-Investoren gehört.

Im Februar 2015 hatte Skënderbeg zusammen mit Your Wealth vier Sub-Fonds lanciert. Gemäss Schneller werden in den Skënderberg-Fonds nun gesamthaft 85 Millionen Franken verwaltet.

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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