SwissQuant und SVSP lancieren App für Strukturierte Produkte

(Bild: Shutterstock)

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Das Fintech-Unternehmen SwissQuant und der Verband für Strukturierte Produkte bringen eine App heraus, die den Mehrwert von Strukturierten Produkten in unterschiedlichen Portfolios aufzeigt.

Der Schweizerische Verband für Strukturierte Produkte (SVSP) bringt demnächst eine App heraus, die systematisch darlegt, welche Vorteile die Beimischung von Strukturierten Produkten in einem Portfolio hat, wie einer Mitteilung vom Montag zu entnehmen ist. 

Die App hat die Zürcher SwissQuant Group entwickelt. Dabei handelt es sich um einen führenden Fintech-Anbieter in der Schweiz. Die Gruppe wurde 2005 als Spinoff der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich gegründet und beschäftigt heute über ein Dutzend internationale Teams aus Mathematikern, Quant Engineers und Quant-Entwicklern.

Simulation komplexer Szenarien möglich

Gemäss eigenen Angaben entwickelt das Unternehmen intelligente Technologien. Mehr als 150 Kunden erzielen täglich messbaren Nutzen aus den Software-Systemen und Analyse-Tools von SwissQuant, mit deren Hilfe sie moderne quantitative Methoden und Technologien in Wettbewerbsvorteile umsetzen können.

Nat Zollinger 500«Fundierte Finanzentscheide erfordern zuverlässige Analysen, genaue Prognosen und eine laufende Anpassung strategischer Optionen. Wir modellieren dynamische Systeme, um eine breite Palette komplexer Szenarien zu simulieren – auch um die Forderung des SVSP nach stärkerem Know-how-Transfer zu unterstützen», erklärte Nathaniel Zollinger (Bild links), Leiter Derivatives Applications bei SwissQuant.

Neues Mitglied im SVSP

Wie am Montag weiter zu erfahren war, wird die SwissQuant Group gleichzeitig auch Mitglied im SVSP. Der Verband vertritt die Interessen der wichtigsten Marktteilnehmer, die zusammen mehr als 95 Prozent des Marktvolumens an Strukturierten Produkten in der Schweiz repräsentieren. SVSP-Vizepräsident Philipp Rickenbacher erklärte am Montag: «Mit der Aufnahme von SwissQuant begrüsst der SVSP einen hochgeschätzten Geschäftspartner als neues Mitglied»

 

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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