Wer will mehr verdienen als Sergio Ermotti?

Calvin Harris

Es gibt Branchen, in denen das Geld noch locker sitzt: Parties. Die zehn Top-Profiteure verdienen mehr als die bestbezahlten Bankenmanager.

Ein Jahreseinkommen von 63 Millionen Dollar? Das ist kein Ausrutscher für diesen Mann: Calvin Harris. Gemäss der «Forbes» Liste der «Electronic Cash Kings» ist der Schotte mit Wohnsitz in Los Angeles der bestbezahlte DJ der Welt – und das bereits das vierte Jahr in Folge. Im Vorjahr hatte er noch 66 Millionen Dollar an Gagen eingezogen.

In der Branche EDM, Electronic Dance Music, gibt es zahllose Dollar-Millionäre. Jeder der zehn bestbezahlten DJ erzielt ein gutes zweistelliges Millioneneinkommen. Zusammen kommen sie auf rund 270 Millionen Dollar, was mehr ist als die Top Ten der Bankenmanager zusammen verdienen.

Las Vegas das Epizentrum

Dabei zeigt sich: Nicht auf der Partyinsel Ibiza muss sich ein DJ etablieren, um in die Top-Gilde vorzustossen. Das Mekka ist die Unterhaltungsmetropole Las Vegas.

Hier verdient ein DJ wie Harris bis zu 400'000 Dollar pro Auftritt. Die Knöpfedreher am Mischpult arbeiten hart: 200 Auftritte und mehr pro Jahr von Vegas bis Vietnam sind die Regel; die Privatjets der DJs sind im Dauereinsatz.

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NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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