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iPad: Was taugt das neue Teil für Banker? PDF Drucken Diesen Beitrag per E-Mail weiterempfehlen
Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 10:17 Uhr

Das jüngste Gerät von Apple soll den Internet-Gebrauch revolutionieren. Schweizer müssen sich noch gedulden. Aber das Warten dürfte sich lohnen.

ipad_mailDer Computerhersteller Apple präsentierte gestern sein bereits vorab heiss diskutiertes neues Teil. Dabei handelt es sich um einen 700 Gramm schweren Touchscreen-Computer mit einem 9.7-Zoll Bildschirm, der mit Speicherkapazitäten von 16, 32 oder 64 GB ausgestattet ist und den Produktnamen «iPad» erhalten hat.

Online geht man offenbar via WiFi, hinzu kommt später eine Internet-Option über 3G via Mobiltelefonanbieter.

Das günstigste Gerät in der 16GB/WiFi-Variante soll in den USA für 499 Dollar auf den Markt kommen. Die teuerste Variante ist die Kombination 64GB/WiFi/3G, welche 829 Dollar kosten wird.

Das Warten lohnt sich

Das iPad erscheint vorerst nur in den USA. Es ist zu erwarten, dass das neuste Apple-Spielzeug erst in seiner zweiten Version in rund einem Jahr auf dem Schweizer Markt erhältlich sein wird. Doch die Erfahrungen bei iPod und iPhone haben gezeigt, dass die jeweils ausgereifteren Versionen, die es auf den Schweizer Markt schaffen, ihrer Vorängerversion einiges voraus haben.

Da das iPad vor allem wegen seiner intuitiven Benutzung des Internets als ständiger Begleiter für den täglichen Web-Gebrauch gedacht ist, ist auch eine permanente Anbindung an das Internet von Nöten. Hierfür ist ein UMTS-Modul erforderlich, das nur in der Deluxe-Variante vorhanden ist.

Kinderkrankheiten

Bereits das erste iPhone hat unter dieser Kinderkrankheit gelitten. In der zweiten Ausgabe, die auch in der Schweiz auf den Markt kam, war dann UMTS in allen Geräten vorhanden. Zudem ist zu erwarten, dass mit der weiteren Entwicklung von Display-Techniken sich auch der Bildschirm von den jetzigen 9,7-Zoll weiter vergrössern wird. Das Warten auf die zweite iPad-Generation kann sich also lohnen.

iPad für Banker?

ipad_kalenderDas iPhone konnte sich in der Bankenwelt als ständiger mobiler Begleiter breit etablieren. Ob das iPad ähnliche Erfolge feiern kann, wird sich noch zeigen. Seine hohe Portabilität und die Eigenschaften zur visuellen Darstellung könnten bei Kunden-Präsentationen durchaus zur Geltung kommen.

Auch durch die diversen Applikationen, die bereits für das iPhone in einer Vielzahl erhältlich sind, kann das iPad profitieren. Bereits jetzt existieren diverse Banking-Applikationen für das Betriebssystem. Mit dem iPad erhält die Entwicklung von neuen Banking-Tools sicherlich einen neuen Schub.

Mehr Applikationen und Bücher

Auf dem iPad läuft im Grunde das gleiche Betriebssystem wie auf dem iPhone, womit das iPad auch die Möglichkeit hat, auf alle zirka 140'000 Anwendungen für das iPhone zuzugreifen. Die Akku-Laufzeit wird mit 10 Stunden im Normalbetrieb und einem Monat im Standby-Modus angegeben.

Gleichzeitig mit dem iPad stellte Apple ein Online-Büchergeschäft, den iBookstore, vor. Ähnlich wie über iTunes, den Online-Musik-Shop, soll man über iBookstore digitalisierte Bücher herunterladen können. Dafür hat Apple bereits Verträge mit mehreren Verlegern geschlossen. Auf den US-Markt soll das iPad Ende März 2010 kommen.

Die Apple-Aktie reagierte mit Kursgewinnen auf die Produtkpräsentation.

 


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