Private Banking: Bis zu 40 Prozent tiefere Kosten

Das Finanzberatungsunternehmen MyPrivateBanking verhandelt für Kunden ihre Gebühren mit dem Vermögensverwalter aus.

Kunden von Vermögensverwaltern können über eine Reduktion ihrer Gebühren die langfristige Rendite ihrer Anlagen erheblich steigern.

Ein Kunde der seinem Anlageberater heute 2 bis 3 Prozent der Anlagesumme pro Jahr an direkten und indirekten Gebühren zahlt und diese Kosten halbiert, kann seinen Anlageerfolg nach 20 Jahren um mehr als 25 Prozent erhöhen, schreibt MyPrivateBanking.

Umfangreiche Datenbank

Der unabhängige Berater von Vermögensverwaltungskunden unterstützt mit seinem neuen Service gemäss weiteren Angaben die Kunden bei der vollen Ausschöpfung dieser Potentiale für Kostensenkungen und den Verhandlungen der Gebühren.

MyPrivateBanking hat eine umfangreiche Datenbank an Benchmarking-Daten, um die Kosten eines Kunden mit anderen Bankkunden zu vergleichen und verfügt über grosse Erfahrung bei der Neuverhandlung der Gebühren für Vermögensverwaltungskunden.

Angebotene Dienstleistungen

In Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Kostenoptimierungs-Berater werden Vermögensverwaltungskunden weltweit die folgenden Dienstleistungen angeboten:

  1. 1. Identifikation von Einsparungspotenzial: Analyse aller Kosten der Vermögensverwaltung und des Portfolios wie zum Beispiel Verwaltungs-, Handels- und Depotgebühren sowie den versteckten Kosten. Diese Analyse führt zu voller Transparenz und zeigt klar auf wie hoch das Einsparungspotenzial ist.
  2. 2. Benchmarking: Vergleich der Kosten des Kunden mit denen anderer Vermögensverwaltungskunden. Bestimmung des Maximums, das gezahlt werden sollte und Einholung von Angeboten verschiedener Anbieter.
  3. 3. Neuverhandlung der Kosten: Im Kundenauftrag führt MyPrivateBanking Verhandlungen mit dem bestehenden Vermögensverwalter aber auch mit anderen Anbietern, um das für den Kunden beste Kostenarrangement zu erhalten.
  4. 4. Überwachung und Controlling: Überwachung der Umsetzung der neuen Kostenstrukturen sowie auch die korrekte Durchführung der Buchungen.

Deutliche Kosteneinsparungen

«Im Durchschnitt können wir die Kosten für unsere Kunden um rund 40 Prozent senken – pro Jahr», betont Christian Nolterieke, Geschäftsführer von MyPrivateBanking die Vorteile für den Kunden. «Unsere Leistungen werden Kunden nach dem Erfolgsprinzip in Rechnung gestellt. Sie bezahlen uns lediglich einen Anteil an den Kosteneinsparungen.»

 

 

 

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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