Das Ansehen der Banken steigt leicht

In der alljährlichen Studie «Business Reflector» von GfK Schweiz schneiden die Banker abermals nicht so gut ab – ihr Ansehen ist jedoch wieder gestiegen.

Alle Jahre wieder führt das Marktforschungsinstitut Gfk Switzerland eine Studie zum Ansehen von 50 Schweizer Top-Unternehmen durch. 3'400 Befragte haben den Detailhändler Migros zum beliebtesten Schweizer Unternehmen gekürt. Die Grossbanken hingegen sind am anderen Ende der Rangliste zu finden. Die während der Finanzkrise arg gebeutelte UBS bildet wie bereits ein Jahr zuvor das Schlusslicht.

Die Credit Suisse schneidet mit Platz 44 immerhin fünf Plätze besser ab als noch im Vorjahr. Obwohl die Platzierungen der Grossbanken alles andere als rosig ist, hat das Vertrauen der Bevölkerung in die Finanzinstitute doch zugenommen. Als Grund für den Ansehenszuwachs werden in der Studie die Gewinnmeldungen der letzten Quartale genannt.

Raiffeisen und Kantonalbanken sind Top

Auch das Ansehen der Versicherer hätte in Folge der wirtschaftlichen Erholung wieder zugenommen, heisst es weiter. Ob der Aufwärtstrend bei den Banken anhalten wird, wird jedoch infrage gestellt. Die unsichere Wirtschaftslage, anhaltende Negativschlagzeilen in den Medien sowie laufende Rechtsverfahren gegen die Banken könnten die Stimmung wieder drehen, kommentiert die GfK.

Ganz anders sieht die Situation übrigens bei den Kantonalbanken aus. Diese sind mit dem achten Platz sogar in den Top-10 vertreten. Einen noch besseren Ruf geniesst die Raiffeisenbank. Sie ist mit dem vierten Platz das bestplatzierte Unternehmen aus der Banken- und Versicherungswelt.

Die Top-10 der Gfk-Studie finden Sie hier.

 

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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