Die amerikanische Steuerbehörde sucht aktiv nach motivierten Steuerdetektiven mit Schusswaffenerfahrung für den Auslandeinsatz; also auch in der Schweiz.
Wenn es um die Verfolgung von Steuerflüchtlingen geht, dann sprudelt das Geld nur so aus der Kasse der amerikanischen Steuerbehörde IRS.
Mehr als 5 Millionen Dollar stellt die Behörde nun bereit, um ihren Kreis an Steuerfahndern auszubauen. Dabei geht es um Spezialeinheiten, die mitunter auch im Ausland – und somit wohl auch in der Schweiz – zum Einsatz kommen.
Auch das Anforderungsprofil der IRS hört sich nach Fahndern an, die für den Aktiveinsatz bestimmt sind und Steuersünder direkt konfrontieren sollen. Gesucht wird laut dem Jobportal «FINS» nach einer Person:
- nicht älter ist als 37 Jahre, ausser die Person hat bereits bei der Polizei gearbeitet
- konditionell top-fit
- Erfahrung mit Schusswaffen
Die IRS bildet ihr Personal für internationale Einsätze aus, die in den letzten Jahren drastisch zugenommen haben. «Die internationale Initiative erfordert einen starken Stellenausbau und eine stark ausgebaute Präsent in anderen Ländern», schreibt die IRS gemäss «FINS».
Für die Schweiz, die von den USA gerne als Steuerparadies für wohlhabende Bürger betrachtet wird, bedeutet dies, dass in Zukunft vermehrt bewaffnete US-Steuerdetektive das Land unsicher machen werden – alles im Namen «of the land of the free and the home of the brave».





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Kommentare
kann Beitrag #1 nur zustimmen.
Die US-Welt-Hegemonialherrschaft zeigt wohl gerade ihr wahres Gesicht, wenn man finanziell mit dem Rücken zur Wand steht.
Da wird dann unverhohlen mit Straftaten anderswo gedroht und die Souveränität anderer Länder auch offen unverblümt mit Füßen getreten. Wenn das in Deutschland ein US-Typ mit mir versuchen sollte, passiert dasselbe. Aus die Maus.
Vielleicht sollte man die US-Konten in der Schweiz sperren und den Botschafter ins Parlament zitieren. Das erstere dürfte sogar noch prägnanter wirken.
Oder weshalb glauben die, sie dürfen das?