UBS setzt auf den teutonischen Tiger

Laut UBS Wealth Management Research ist es an der Zeit, die der Krise trotzende Wirtschaftsmacht im Herzen Europas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die deutsche Wirtschaft entwickelte sich im bisherigen Jahresverlauf weit besser als andere (konkurrierende) Industrieländer. Mit einer annualisierten Wachstumsrate von 9 Prozent allein im 2. Quartal 2010 stellte sie gar die Position Chinas als wachstumsstärkste Volkswirtschaft in Frage.

Was treibt Deutschland an? Sind die Wirtschaftsmeldungen alle so gut, wie sie klingen, oder gibt es am Rande des freundlichen Bildes auch Schattenstellen? Diesen Fragen geht das UBS Wealth Management Reserach (WMR)  in einer neuen Studie nach. Und: Wie können Anlegerinnen und Anleger heute und morgen von der Wirtschaftsdynamik profitieren?

Woher dieser Aufschwung?

Es ist bekannt, dass dieser Aufschwung exportgetrieben war. Doch WMR sieht sich genauer an, wie das deutsche Exportmodell funktioniert – jedenfalls zurzeit – und welche Herausforderungen bestehen.

Die Euro-Schwäche spielte bei der Wiederbelebung der deutschen Exporte sicher eine grosse Rolle, was mit einigen sehr beunruhigenden Aspekten für Deutschland und seine EU-Nachbarländer verbunden ist. WMR untersucht die Schwachstellen, die das europäische Experiment bis ins Mark erschüttern könnten.

Anlagechancen auch im Inland

Trotz einiger Wolken am Horizont dürfte Deutschland seine starke Wirtschaftsentwicklung fortsetzen und sogar verbessern können. WMR sieht zudem interessante Anlagechancen, nicht nur bei den bekannten führenden Exporteuren, sondern auch bei einigen inländischen, konsumorientierten Titeln, die sich mit dem Land als Ganzes gut entwickeln sollten.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter diesem Link.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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