Banker haben sich von der Krise gut erholt

Die Banker zählen in der Reichstenliste der «Bilanz» zwar nicht zu den Schwergewichten. Ein Aufsteiger des Jahres ist aber CS-Chef Brady Dougan.

 

Trotz dramatischen Entwicklungen an den Finanzmärkten hat sich in der Liga der Reichsten wenig verändert. Die Finanzkrise ist für sie ausgestanden.

Vom Reichtum der Familie Latsis etwa hat sich in Griechenland die eine oder andere Milliarde in Luft aufgelöst. Die Familie ist nicht mehr unter der Top-Ten der Reichsten in der Schweiz. Aber die Branche wird noch immer vom griechischen Latsis-Clan angeführt.

Die «Bilanz» schätzt sein Vermögen auf 4 bis 5 Milliarden – und die Verluste wegen der Griechenlandkrise in den letzten zwei Jahren auf 5 Milliarden Franken.

Die Reichsten in der Schweiz mit Bankappeal:

  1. Familie Latsis, EFG, 4 bis 5 Milliarden Franken
  1. Familie Edgar de Picciotto, UBP, 2 bis 3 Milliarden Franken
  1. Benjamin de Rothschild, Banque Privée Edmond de Rothschild, 2 bis 3 Milliarden Franken
  1. Prakash Hinduja, Hinduja Bank, 2 bis 3 Milliarden Franken
  1. Familie Vontobel, Bank Vontobel, 1 bis 1,5 Milliarden Franken
  1. Familie Cornaro, Cornèr Bank, 800 bis 900 Millionen Franken
  1. Familie Bär, Bank Bär, GAM, 600 bis 700 Millionen Franken
  1. Familien Sarasin, Bank Sarasin, 600 bis 700 Millionen Franken
  1. Eric Syz, Banque Syz, 400 bis 500 Millionen Franken
  1. Konrad Hummler, Otto Bruderer, Steffen Tolle & Co, Privatbank Wegelin, 300 bis 400 Millionen Franken
  1. Christian Stucki und Teilhaber, Notz Stucki &Cie.,300 bis 400 Millionen Franken
  1. Familie Syz-Abegg, Märki Baumann, 300 bis 400 Millionen Franken
  1. Frank, Felix und Familie Bodmer, Rahn & Bodmer, 200 bis 300 Millionen Franken
  1. Familien Guth, Dreyfus, Dreyfus Söhne & Cie, 200 bis 300 Millionen Franken
  1. Familie Hottinger, Hottinger, 200 bis 300 Millionen Franken
  1. Martin Bisang, Bellevue Group, 200 bis 300 Millionen Franken
  1. Karl und Christof Reichmuth, Bank Reichmuth, 100 bis 200 Millionen



Und die Rangliste der Genfer Privatbankiers:

  1. Pictet & Cie,    8 bis 9 Milliarden Franken
  2. Lombard Odier & Ciie, 4 bis 5 Milliarden Franken
  3. Mirabaud & Cie, 600 bis 700 Millionen Franken
  4. Bordier & Cie, 200 bis 300 Millionen


Die vermögendsten Bankmanager:

  1. Josef Ackermann, Deutsche Bank, 100 bis 200 Millionen Franken
  1. Rainer E. Gut, Credit Suisse, 100 bis 200 Millionen Franken
  1. Oswald Grübel, UBS, 100 bis 200 Millionen Franken
  1. Johannes de Gier.GAM, 100 bis 200 Millionen Franken
  1. Marcel Ospel, 100 bis 200 Millionen, Franken
  1. Brady Dougan, Credit Suisse, 100 bis 200 Millionen Franken

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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