Schwaninger: Erfahrung mit Männern

Schwaninger_80Mann verlässt Frau und Familie wegen einer Jüngeren – auch hierzulande geschieht dies jeden Tag tausendfach, nicht immer gleich martialisch.

Wer beim jährlichen Büro-Umtrunk bei Luisa Bürkler-Giussani einkehrt, denkt: Warum sind so viele Frauen da? Die Rechtsanwältin kennt sich im Finanzmanagement aus und organisiert Vermögensverwaltungs-Kurse für Frauen. Und Kulturreisen, die man dann gemeinsam unternimmt.

Bei den Anlageberatungs-Kursen (man managt ein virtuelles Vermögen, kein echtes Geld) steht ihr Rainer Bussmann vom Private Banking der Bank Vontobel zur Seite.

Fünf Jahre Streit und Stress

Ursula_Pia_JauchLuisa Bürkler ist eine mütterlich-warmherzige Tessinerin, sie versteht sich auf Soft Skills, aber sie ist auch eine knallharte Juristin. Als lebender Beweis steht, hübsch anzusehen und ein Glas Prosecco in der Hand, mitten im Raum die Philosophieprofessorin der Universität Zürich Ursula Pia Jauch (Bild), die – nur dank Dr. Bürkler – nach fünf Jahren Streit und Stress endlich von NZZ-Feuilletonchef Martin Meyer geschieden ist (Jauch über Bürkler: «eine Heldin»).

Bürkler hat ja auch ihre Erfahrung mit Männern. Sie war mit einem Mann verheiratet, der in der gemeinsamen Wohnung zwei Geparden hielt. Die Männer am Cocktail musste man zwar mit der Lupe suchen, aber ein paar waren schon da.

Büffet vom Behindertenheim

Bürklers Nachbar Guido von Castelberg, ex-Kassationsgerichts-Präsident und ex-Tonhalle-Präsident, Thomas Wagner, ex-Stadtpräsident, Marcel Studer, Treuhandunternehmer und Konsul von Irland.

Frauen haben ja immer auch eine Ader für die Allgemeinheit. So liess Luisa Bürkler das Büffet vom Behindertenheim St. Jakob und das Dessert (Crèmeschnitten und Friandises) vom Sprüngli liefern. Es schmeckte wunderbar. Selbst die Damen, die sonst figurbewusst leben, griffen beherzt zu.

Welt der Frau aus den Fugen

Barbara_FreyDas Drama «Medea», von Barbara Frey (Bild) exquisit inszeniert und von Nina Hoss sackstark gespielt, erschüttert zurzeit die Besucher des Schauspielhauses, weil das, was da auf der Bühne geschieht – Mann verlässt Frau und Familie wegen einer Jüngeren, die Welt der Frau gerät aus den Fugen - jeden Tag tausendfach passiert – auch in Zürich. Selbst wenn es Gottseidank meist nicht so martialisch endet wie die vor 2400 Jahren von Euripides geschriebenen Tragödie.

Zwanzig Jahre jüngere Frau

Auch David Wille, der Urenkel von General Ulrich Wille, Sohn von Jürg Wille, der jahrzehntelang Direktor Sotheby’s Zürich war, hat sich von seiner Frau Fatma Wille scheiden lassen. Er lebt jetzt im Bergell. Mit einer Frau, einer Holländerin, die etwa zwanzig Jahre jünger ist. Gerade haben sie eine Tochter bekommen. Wie heisst sie? Medea!

***

Eine gute und auch soziale Idee und eine Win-win-Situation für alle: Gigi und Max Terlinden, denen das Goldbachcenter in Küsnacht gehört, vermieten die Wände im Eingangsgeschoss an Künstler als Galerieräume. Zu einem günstigen Preis. So werden die Mieter mit wechselnder Kunst an den Wänden erfreut.

Fotokunsthandel übers Internet

Zurzeit hängen dort die Werke des Fotografen Christian Höhn (geboren 1968 in Bayreuth, lebt in Nürnberg und Berlin). Grossformatige, starke Bilder von Grossstädten. Seoul, Chicago, Singapur, Dubai, Paris, New York – Skylines, menschenleer.

Peter_MarschelHedi Senteler, die eine Fotografen-Agentur (works) hat und einen Fotokunsthandel übers Internet betreibt, organisierte Ausstellung und Vernissage. Unter den Anwesenden: der Künstler Christian Herdeg, der zurzeit mit anderen Neon-Künstlern, darunter James Turell, eine Ausstellung in Freiburg im Breisgau hat («Plus de lumière»), Architekt Andreas Ramseier (Porsche Museum Shanghai).

Zurück zum Ur-Beruf

Hedi Senteler ist im Vorstand der Freunde des Zürcher Ballett, und so war auch Peter Marschel (Bild), der Zürcher Ballettmanager da. Marschel hat, wenn beim Abgang von Heinz Spoerli aus Zürich auch sein Vertrag ausläuft, wieder einen interessanten Job: Er wird Managing Director der Stiftung Right to Play Switzerland. «Ich kehre damit, nach zwanzig Jahren Theater, zu meinem Ur-Beruf zurück».


Schwaninger_1_1Hildegard Schwaninger (Bild) publiziert ihre Kolumne exklusiv für «Tages-Anzeiger», Tagesanzeiger.ch/Newsnetz und das Schweizer Finanzportal finews.ch.

 

 

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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