Hedge Funds: Frauen sind erfolgreicher

Sie sind selten in diesem Geschäft, aber ihre Performance ist klar besser. Das Rezept: No Bullshit, mehr Geduld.

Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Erhebung von «Hedge Fund Research», einem Forschungs- und Beratungsunternehmen aus Chicaco. Ebenfalls besser als der Durchschnitt ist die Performance von Minderheiten – also beispielsweise von Hedge Funds, die von Schwarzen geleitet werden.

Konkret: Der von Hedge Fund Research erarbeitete Diversity-Index, welcher die Fonds unter der Leitung von Frauen und Minderheiten-Vertretern erfasst, erzielte in den letzten drei Jahren eine durchschnittliche Rendite von 7,6 Prozent; zum Vergleich: Insgesamt schaffte der HFRX Global Hedge Fund Index in den letzten drei Jahren eine negative Durchschnitssrendite von 0,46 Prozent.

Ähnlich das Verhältnis im Zeitraum von fünf Jahren: Hier schafften die Fonds des Diversity-Index ein jährliches Plus von 9,1 Prozent, während die Durchschnittsrendite des Global-Indizes bei lediglich 0,46 Prozent lag.

Im Krisenjahr wurde es besonders deutlich

Besonders deutlich wurden die Unterschiede im Krisenjahr 2008: Damals verloren die Hedge Funds, die von Frauen und Minderheiten-Vertretern gemanagt wurden, bloss 5,41 Prozent – während der durchschnittliche Hedge-Fonds um über 20 Prozent absackte.

«Frauen machen weniger Fehler, weil sie nicht dazu neigen, mit Dingen zu handeln, von denen sie nichts verstehen»: So kommentiert Renee Haugerud, Gründerin der Fondsgesellschaft Galtere, das Resultat gegenüber dem Fachmedium «FinAlternatives». Und deshalb, so Haugerud weiter, müssten Frauen auch seltener «die wirklich katastrophalen Verluste» einfahren.

Zudem liessen sich Frauen, einmal überzeugt von einer Anlage, nicht mehr so einfach davon abbringen. Männer hingegen würden ihre Portfolios deutlich rascher umwälzen – was nicht nur die Transaktionskosten erhöht, sondern auch die Gefahr von Fehlern steigert.

Laut der Organisation «100 Women in Hedge Funds» arbeiten rund 12 Prozent der Frauen in der Hedge-Fund-Industrie im Trading oder im Portfolio-Management.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Temenos

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