Banking via Facebook: Neuseeland zeigt wie

Die neuseeländische ASB Bank erlaubt ihren Kunden, via Facebook Kontakt mit der Bank aufzunehmen. Ein Dienst, der zum Nachahmen auffordert.

Schweizer Banken tun sich mit ihrer Facebook-Präsenz schwer. Mehr Informationen als eine Unternehmensseite ist von den Schweizer Finanzinstituten nicht erhältlich.

Einen anderen Weg geht die neuseeländisch ASB Bank. Mit ihrem Virtual Branch bringt sie die Schalterhalle auf den heimischen Bildschirm.

asb_facebookDie Applikation wird ausschliesslich aus Facebook heraus ausgeführt. Mit zwei Klicks ist die App in das eigene Facebook-Profil integriert, und schon kann Kontakt zum ASB-Personal aufgenommen werden.

Persönlicher Chat in der virtuellen Bank

Begrüsst wird der Anwender durch eine virtuelle Concierge-Dame und muss auswählen, ob er eine Tour der App wünscht oder gleich mit einem Berater Kontakt aufnehmen will.

Wünscht man einen Bankangestellten, erscheint die «virtuelle Schalterhalle». In dieser befinden sich Bilder der acht ASB-Berater, die eigens für den Support via Facebook zuständig sind, berichtet «Financial Brand».

An einer Anzeige ist ersichtlich, ob die Kontaktperson erreichbar oder beschäftigt ist. Mit einem Klick auf einen freien ASB-Mitarbeiter wird ein Chatfenster geöffnet und schon kann der Austausch mit der Bank beginnen.

Einfach und schnell

Auf diese Weise können sowohl Privatpersonen einfach einen persönlichen Draht zur Bank aufbauen, ohne, dass man lange in Telefonwarteschlangen verweilt oder gar persönlich bei der Bank vorbeischauen muss.

Das System ist erstaunlich einfach und intuitiv zu bedienen und hat dank den Bildern zu den acht ASB-Angestellten auch einen persönlichen Touch. Auch während des Chats sieht der Anwender permanent ein Porträt seines Gegenübers, was den Flair eines persönlichen Gespräches vermittelt.

Schweizer Banken müssen Weg zu den Jungen noch finden

Auf dem Schweizer Bankenplatz fehlen derartig einfache Kontaktmöglichkeiten zur Hausbank. Die Banken müssen jedoch einen Weg finden, auch die jüngere, virtuelle Generation anzusprechen, die mit den modernen Medien vertraut ist und den Gang in die sterilen Schalterhallen der Banken scheut. Facebook wäre da eine gute Variante. ASB zeigt, wie es geht.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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