Anlageberatung künftig über Social Media?

Hochkarätige Referenten geben beim GFT Bankers' Club am 30. August 2011 Einblicke in die neusten Trends und zeigen deren Einfluss auf das Bankgeschäft auf.

Immer schneller und vernetzter wird die Welt. Auf diese Dynamik müssen auch Banken reagieren. Viele Entwicklungen sind für sie Chance und Herausforderung zugleich. Doch welches sind die wichtigsten Trends, die auch die Finanzwelt revolutionieren?

Hype oder Zukunftstechnologie?

Soziale Netzwerke wie Facebook, Xing, Twitter & Co. verbreiten sich schnell und werden längst nicht mehr ausschliesslich privat genutzt. Immer mehr dienen diese Plattformen auch zur Leistungsbewertung sowie zur Positionierung von (Bank-)Dienstleistungen. Welche Potenziale eröffnen sich für Finanzdienstleister? Welche Risiken gilt es zu bedenken?

Bedingt durch den Vertrauensverlust in Banken durch die Finanzkrise sowie den erhöhten wirtschaftlichen Druck vieler Länder hält die verstärkte Regulierung im Bankenmarkt seit Jahren an – ohne, dass ein Ende absehbar wäre. Welche Perspektiven ergeben sich daraus für das Private Banking in der Schweiz?

Ein weiterer Trend schliesst sich an den einzigartigen Durchbruch des iPads im privaten Bereich an. Durch den rapiden technologischen Fortschritt im Bereich der intuitiven Benutzerführung von Tablet Computern, wird nun auch im Bankenumfeld, vor allem in der Anlageberatung, eine verstärkte Nutzung erwartet.

Wie wird die Anlageberatung von morgen aussehen?

Der Bankers' Club lädt am 30. August zu einer spannenden Diskussion ein. Veranstaltungsort: Sonnenberg Convention Center, Aurorastrasse 100, 8032 Zürich. Der anschliessende Apéro bietet zudem die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion in lockerer Atmosphäre. Der Ablauf präsentiert sich wie folgt:

  • 15:30 Uhr Welcome Drink
  • 16:00 Uhr Begrüssung, Dr. Anton Meier, Managing Director GFT Technologies (Schweiz) AG
  • 16:10 Uhr Banken im Umbruch – Wie sich Beziehungen, Verhalten und Macht mit der neuen Medienwelt radikal ändern werden, Dr. David Bosshart, CEO des GDI für Wirtschaft und Gesellschaft
  • 17:10 Uhr Vertrauen und Reputation im Private Banking, Prof. Dr. iur. Monika Roth, Rechtsanwältin und Wirtschaftsmediatorin
  • 18:10 Uhr a-touch: Der Nutzen modernster Tablet-PCs im Private Banking Advisory Prozess, Dr. Anton Meier, Managing Director GFT Technologies (Schweiz) AG
  • 18:30 Uhr Apéro

Bitte melden Sie sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

Die Referenten

David Bosshart ist CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts in Rüschlikon. Als Autor zahlreicher internationaler Publikationen und mehrsprachiger Referent ist er gefragter Key-Note-Speaker in Europa, USA und Asien. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die ‚Zukunft des Konsums und gesellschaftlicher Wandel', ‚Management und Kultur' sowie ‚Globalisierung und politische Philosophie'.

Monika Roth ist Rechtsanwältin und Wirtschaftsmediatorin. Sie ist Partnerin der Kanzlei roth schwarz roth und der Beratungsfirma Roth The Matchmakers in Binningen. Sie ist zudem Professorin am Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ, einem Institut der Hochschule Luzern. Spezialisiert ist sie vor allem in Finanzmarktrecht, Corporate Governance und Compliance. Sie referiert zu diesen Themen regelmässig und publiziert Bücher und Aufsätze.

Anton Meier ist seit dem 1. April 2011 Geschäftsführer und Delegierter des Verwaltungsrates der GFT Technologies (Schweiz) AG. Seit dem 9. Juni 2011 steht er zudem in den gleichen Rollen dem Avaloq-Implementierungpartner Asymo vor, welcher zu 100 Prozent von GFT übernommen wurde. Vor seiner Aufgabe bei GFT war er lange Jahre für ein internationales Softwareunternehmen in der Schweiz unter anderem für den Bankenbereich und den Beratungs­vertrieb verantwortlich.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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