Schweizer Firmen wollen Bewerbungen per Post

In den Schweizer Personabteilungen geht es auch im Internet-Zeitalter traditionell zu und her. Man bevorzugt klassische Bewerbungen.

Allen technischen Neuerungen der letzten Jahrzehnte zum Trotz bevorzugen Schweizer Personalmanager beim Eingang von Bewerbungen den Postweg. Damit unterscheiden sich die Schweizer von ihren internationalen Kollegen, die sich mehrheitlich für einen Erhalt der Unterlagen per E-Mail aussprechen. Dies ist ein Ergebnis der Studie «Workplace Survey 2008», für die der Personalvermittler Robert Half gut 6‘000 Personal- und Finanzmanager in 17 Ländern befragt hat.

So favorisieren 80 Prozent der Befragten den Postweg, während sich nur 56 Prozent der Personalverantwortlichen für die Online-Bewerbung aussprachen. Mit diesen Vorlieben unterscheidet sich die Schweiz deutlich von den Gepflogenheiten des globalen Arbeitsmarktes. Im internationalen Vergleich ziehen im Durchschnitt 57 Prozent den E-Mail-Versand vor, während nur 42 Prozent der Personalmanager den Postweg bevorzugen.

«Damit eine Bewerbung Erfolg hat, ist es empfehlenswert, sich zunächst über den potenziellen Arbeitgeber zu informieren, um bestmöglichst auf seine Anforderungen eingehen zu können. So kann man mit einem Anruf nicht nur einen ersten Kontakt herstellen, sondern auch abklären, wie die Bewerbung verschickt werden sollte», zieht Sven Hennige, Managing Director Central Europe bei Robert Half International, seine Schlüsse aus den Ergebnissen der Studie.

Die gesamte Studie ist abrufbar auf diesem Link.

 


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Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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