Finma-Veteran wechselt zu KPMG Schweiz

Der Vizepräsident des Verwaltungsrats der Eidg. Finanzmarktaufsicht wechselt Anfang 2012 als Senior Financial Consultant zu KPMG Schweiz.

Daniel_Zuberbuehler

Daniel Zuberbühler (Bild), langjähriger Direktor der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) und seit 2009 Vizepräsident des Verwaltungsrats der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA), wechselt per 1.1.2012 zu KPMG Schweiz, wie einem Communiqué vom Montag zu entnehmen ist.

Er soll im Geschäftsbereich Financial Services als Senior Financial Consultant massgeblich mithelfen, Kunden bei komplexen regulatorischen Fragestellungen zu unterstützen, wie es weiter heisst.

Einzigartiger Leistungsausweis

Financial Services umfasst die Prüfung und Beratung von Banken, Versicherungen, Kapitalanlage- und Fondsgesellschaften sowie von übrigen Finanzintermediären. Dabei stellen die schweizerischen wie internationalen regulatorischen Entwicklungen eine besondere Herausforderung dar.

Der Leistungsausweis und die nationale wie internationale Expertise von Daniel Zuberbühler in Fragen der Bankenregulierung lassen sich durchaus als einzigartig bezeichnen. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaft- an der Universität Bern und Business Studies am City of London Polytechnic trat er als bernischer Fürsprecher (Rechtsanwalt) 1976 in die Dienste der EBK ein, die er von 1996 bis 2008 als Direktor führte.

Erfahrung in internationalen Gremien

Seit 2009, nach der Überführung der EBK in die FINMA, ist Daniel Zuberbühler als Vizepräsident des Verwaltungsrats mitverantwortlich für die strategische Ausrichtung und Entwicklung der Finanzmarktaufsicht.

Daneben nahm er aber immer wieder auch internationale Aufgaben war: So wirkte er bis Ende September 2011 im technischen Ausschuss der Internationalen Organisation für Effektenhandels- und Börsenaufsichtsbehörden (IOSCO) sowie bis Mitte 2011 im ständigen Ausschuss für Überwachung und regulatorische Zusammenarbeit des Financial Stability Board.

Von 1996 bis Ende 2010 war Daniel Zuberbühler Mitglied des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht und massgebend beteiligt an der Entwicklung des Regelwerks von Basel II und III.

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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