Neuer Akteur im Struki-Markt

Cantor Fitzgerald eröffnete eine Repräsentanz in Zürich. Mit dabei sind Ehemalige von Clariden Leu, Exane, Picard Angst und Credit Suisse.

Der neue Anbieter will sich an institutionelle Investoren in der deutschen, französischen und italienischen Schweiz richten, er konzentriert sich dabei auf Privatbanken, unabhängige Vermögensverwalter, Family Offices und Pensionskassen. Dies gab das Unternehmen heute in einem Communiqué bekannt.

Als Head of Structured Products Schweiz wurde Stefan Wyler ernannt. Der 43-Jährige berichtet künftig an James Rowsell, CEO von Cantor Fitzgerald Europe. In seiner neuen Rolle ist Wyler für den Vertrieb von Strukturierten Produkten an institutionelle Investoren verantwortlich und betreut zudem Kunden in der Deutschschweiz. Vor seinem Wechsel zu Cantor Fitzgerald war er als Head of Structured Products Sales bei Clariden Leu tätig. Davor arbeitete Wyler als Sales Director bei Fidelity International (Schweiz).

Vierköpfiges Expertenteam mit insgesamt 45 Jahren Erfahrung 

Olivier Mathys (40) kümmert sich künftig als Senior Sales um das Relationship Management mit Kunden in der Deutschschweiz. Zuvor war er bei Exane Derivatives für den Vertrieb von Fixed-Income- und Cross-Assets-Derivaten verantwortlich.

Für die Entwicklung des Markts in der französischen Schweiz ist Médéric Marcellin (31) zuständig. Zuletzt war er bei Picard Angst Structured Products Sales für Strukturierte Produkte.

Als Structurer im Vertrieb und der Strukturierung vervollständigt der 33-jährige Nando Lehner das Team. Er ist für das Financial Engineering verantwortlich. Zuvor war er für Credit Suisse tätig, zunächst in Zürich im Bereich Derivate, dann als Mitglied des Structured-Products-Teams APAC in Singapur.

 

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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