Die Limmatstadt in den Top-Ten

Zürich zählt zu den zehn kompetitivsten Städten der Welt – unter anderem dank der guten Finanz-Infrastruktur. Dies zeigt ein neuer Index.

Und zwar wurde das Ranking erarbeitet von der Economist Intelligence Unit, also dem Forschungs- und Think-Tank-Zweig des britischen «Economist».

Und es ist überaus umfassend: 120 Städte wurden nach einer Reihe von Kriterien eingeschätzt – etwa: Wie gut sind die Menschen ausgebildet? Was taugt die Infrastruktur? Funktionieren die Institutionen? Wie stark ist die Wirtschaftskraft? Und am Ende setzten die britischen Forscher das Ganze ins Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten (einen kurzen Überblick über Idee und Methodik finden Sie hier)

Für die Schweiz sind die Ergebnisse erfreulich: Zürich wurde unter den wettbewerbsfähigsten Städten der Welt auf Rang 7 platziert, was vor allem bemerkenswert wird, wenn man das Umfeld betrachtet. Denn die Top-Ten sind ansonsten besetzt von Mega-Städten wie New York, London, Singapur, Paris, Hongkong, Tokio

Auch in Europa hat Zürich nur noch die Metropolen London und Paris vor sich; Frankfurt folgt auf Rang 4, Genf auf Rang 5 (weltweit landete die Rhone-Stadt auf Platz 13, ex aequo mit San Francisco).

Zum guten Resultat von Zürich trug bei, dass es bei drei Kriterien an die Spitze schoss:

  • Erstens bei der «Financial Maturity», also der Breite und Tiefe des Angebots an Finanzdienstleistungen; hier schaffte Zürich das Maximum von 100 Punkten (was allerdings auch einer Reihe anderen Metropolen wie Toronto, Tokio, Singapur, New York, London, Hongkong und Frankfurt gelang). 
  • Zweitens bei der Effizienz der Institutionen. Hier war Zürich mit 96 Punkten gleich stark wie Genf. 
  • Und drittens beim «social & cultural character», wo Kriterien wie Kulturangebot, Kriminalität oder die demokratischen Mitwirkungsrechte berücksichtigt werden.

• Die 50 wettbewerbsfähigsten Städte der Welt

  • 1. New York, 71.4 Punkte
  • 2. London, 70.4 
  • 3. Singapur, 70.0 
  • 4. Paris, 69.3 
  • 4. Hong Kong, 69.3 
  • 6. Tokio, 68.0
  • 7. Zürich, 66.8  
  • 8. Washington, 66.1 
  • 9. Chicago, 65.9 
  • 10. Boston, 64.5 
  • 11. Frankfurt, 64.1 
  • 12. Toronto, 63.9
  • 13. San Francisco, 63.3
  • 13. Genf, 63.3 
  • 15. Sydney, 63.1 
  • 16. Melbourne, 62.7 
  • 17. Amsterdam, 62.4 
  • 18. Vancouver, 61.8 
  • 19. Los Angeles, 61.5 
  • 20. Stockholm, 60.5 
  • 20. Seoul, 60.5
  • 22. Montréal, 60.3 
  • 23. Houston, 59.9 
  • 23. Kopenhagen, 59.9 
  • 25. Wien, 59.8 
  • 25. Dallas, 59.8
  • 27. Dublin, 59.5 
  • 28. Madrid, 59.4 
  • 29. Seattle, 59.3 
  • 30. Philadelphia, 58.5 
  • 31. Berlin, 58.2
  • 31. Atlanta, 58.2 
  • 33. Oslo, 57.2
  • 34. Brüssel, 57.1 
  • 35. Hamburg, 56.8 
  • 36. Auckland, 56.7  
  • 37. Taipeh, 56.6  
  • 37. Birmingham, 56.6 
  • 39. Peking, 56.0 
  • 40. Dubai, 55.9 
  • 41. Barcelona, 55.8  
  • 41. Abu Dhabi, 55.8 
  • 43. Schanghai, 55.2 
  • 43. Miami, 55.2 
  • 45. Kuala Lumpur, 55.0 
  • 46. Prag, 53.7
  • 47. Osaka, 52.9
  • 47. Mailand, 52.9
  • 47. Doha, 52.9
  • 50. Rom, 52.3 
  • 50. Nagoya, 52.3 

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NEWS GANZ KURZ

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

Zurich

Die Zurich Gruppe Deutschland hat den Altezza Bürokomplex in München erworben. Verkäufer des 2009 erbauten Bürogebäudes ist die Warburg-HIH Invest Real Estate. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Beraten wurde Zurich bei der Transaktion durch Luther Köln.

BEKB

Die BEKB Roggwil wird per 30. Juni 2017 in die Niederlassung Langenthal integriert. Die betroffenen Mitarbeitenden werden bei der BEKB weiterbeschäftigt. Die Integration erfolgt, weil sich das Kundenverhalten im Bankgeschäft stark verändert hat.

UBS

Mit Blick auf die Art Basel im amerikanischen Miami fasst die Schweizer Grossbank ihre erhebliche Kunstsammlung in einem neuen Bildband zusammen. Das Buch «UBS Art Collection: To Art its Freedom» wird an Januar 2017 erhältlich sein.

Vontobel AM

Die europäische Ratingagentur Feri EuroRating Services und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben die Schweizer Bank Vontobel als besten Asset Manager für Rohstoffe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

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