Sorgt Indien für einen Goldpreis-Sturz?

Die Nachfrage im grössten Goldmarkt der Welt ist im 1. Quartal 2012 drastisch zurückgegangen. Ist dies die Ankündigung einer Gold-Baisse?

Der Nachfrage-Rückgang der Inder nach Gold ist frappant: Wurden im 1. Quartal 2011 noch rund 300 Tonnen Gold gekauft, so sank die Nachfrage im 1. Quartal 2012 um mehr als die Hälfte auf zwischen 125 bis 150 Tonnen, sagte Prithiviraj Kothari, Präsident der Bombay Bullion Association, gegenüber der deutschen Wirtschaftszeitung «Handelsblatt».

Das schwindende Interesse der Inder am goldenen Edelmetall dürfte seine Spuren auch im Goldpreis hinterlassen. «Das wird kurzfristig für Schwankungen beim Goldpreis sorgen», sagt Alexandra Knight, Expertin der National Australien Bank. Da Indien der weltgrösste Goldkäufer sei, ist dessen Einfluss auf den Goldpreis dementsprechend gross. In Indien werden derzeit elf Prozent der weltweiten Goldreserven gehortet.

Händler protestieren gegen Abgaben

Die Ursache des rückläufigen Interesses an Gold wird bei der indischen Regierung gesehen. Diese will am Goldboom mitverdienen und hat die Einfuhrzölle auf Gold verdoppelt. Im nächsten April steht sodann die nächste Verdopplung von zwei auf vier Prozent an.

Das Vorgehen des indischen Staates stösst bei den Goldhändlern auf Missmut. Goldhändler streiken derzeit, und Zehntausende gingen gemäss der indischen Goldlobby gegen die Abgaben auf die Strasse, schreibt das «Handelsblatt». Der Regierung wird vorgeworfen, durch die Abgaben das Haushaltsloch stopfen zu wollen.

China in Lauerstellung

In Indien dient Gold nicht bloss als Schmuck, sondern wird auch als Realanlage verwendet. Rund sieben Prozent der gesamten indischen Ersparnisse sollen in Goldmünzen, Barren oder Schmuck angelegt sein.

Doch mit der schwindenden Goldnachfrage aus Indien könnte sich ein anderer Player auf dem Markt die Krone des grössten Goldkonsumenten schnappen: China. Das Reich der Mitte ist neben Indien der grösste Goldimporteur.

Zusammen bringen es die beiden Länder auf über die Hälfte der weltweiten Nachfrage nach physischem Gold. Dies könnte den Goldpreis auf längere Sicht stützen.

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Swiss Life

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