Löhne und Fonds: Zwei neue Gratis-Apps

Was verdient in Controller, ein Trader oder ein Credit Risk Manager in Zürich? Was in London? Eine App bündelt solche Daten. Und Pictet hat eine eigene Fonds-App lanciert.

Salarychecker1Den «Global Salary Survey 2012» haben wir an dieser Stelle ja bereits besprochen: Dieser internationale Lohnüberblick basiert auf Informationen und Werten, die im Verlauf des letzten Jahres vom britischen Personalvermittlungs-Konzern Robert Walterserarbeitet wurden.

Robert Walters ist in 23 Ländern präsent – auch in der Schweiz – und hat auf dieser Basis eine Menge Vergleichsmaterial.

Nun hat das Unternehmen seine Daten in einer App zusammengefasst: im «Salary Checker» (hier im iTunes-Shop). Die Sache ist ganz übersichtlich strukturiert:

• Man gibt erstens das gesuchte Land ein, von Australien bis USA, 

• wählt dann den Arbeitsort (in der Schweiz taucht allerdings nur Zürich auf),

• wählt dann die Branche (es wird unterschieden zwischen Accounting & Finance respektive Banking & Financial Services, wobei bei ersterem Punkt Finanzberufe ausserhalb der eigentlichen Finanzbranche gemeint sind),

• gibt weitere Angaben ein (etwa ob es um eine Rolle in einer Investmentbank oder um Headquarter-Aufgaben geht), 

• dann die Funktion und die Erfahrung,

• und am Ende errechnet die App, wie gross die Bandbreite bei den Fixlöhnen ist, wobei die Daten auch die zeitliche Entwicklung seit 2009 aufzeigen.

Der Vorteil an der Sache: Man bekommt tatsächlich kompakt und einfach greifbar eine grosse Menge internationaler Vergleichsdaten. Der «Salary Checker» für die Finanzbranche lässt eben auch die Saläre für einen Fondsmanager mit ähnlicher Erfahrung in Singapur, London, Frankfurt, Paris und Madrid gegeneinander aufgleichen – allerdings: stets ohne Boni.

Bemerkenswert: Auch das Genfer Haus Pictet offeriert seit wenigen Tagen eine App. Konkret: Pictet Asset Management bündelt unter dem Namen «Pam» (PAM) die Informationen über sein Fondsangebot (hier im iTunes-Store). Wer «Pam» herunterlädt, findet dort jeweils aktualisiert Meldungen zu den einzelnen Fonds, Daten, Peformancekurven et cetera.

Logischerweise kann die Gratis-App auf ausgewählte Fonds eingestellt werden, sie zeigt die Performance auf interaktiven Grafiken an, und man kann Fonds mit einem gewünschten Anlageprofil suchen.

Hier die Demo:

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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