Reichste Britin lebt in der Schweiz

Private Banker aufgepasst: Die «Sunday Times» hat ihre Liste der reichsten Menschen in Grossbritannien publiziert. Einige Namen führen in die Schweiz.

Der reichste Mann in Grossbritannien ist kein Engländer, sondern ein Inder. Es ist der 61-jährige Laksmi Mittal. Der Stahlmagnat besitzt zusammen mit seiner Familie derzeit 12,7 Milliarden Pfund oder umgerechnet rund 19 Milliarden Franken, wie der neusten, an diesem Wochenende publizierten Reichstenliste der «Sunday Times» zu entnehmen ist.

An zweiter Stelle folgt der usbekische Unternehmer Alisher Usmanow, der seine Fortüne von rund 12,3 Milliarden Pfund (18,45 Milliarden Franken) Stahl- und Minensektor verdient hat, aber auch als Grossaktionär des Londoner Fussballclubs Arsenal von sich reden macht.

Neuer Rekord

Ebenfalls mit Fussball hat auch der drittreichste Mann in Grossbritannien zu tun. Es ist der Russe Roman Abramowitsch, dessen grosse Passion der Londonder Fussballclub Chelsea ist, und in den er dem Vernehmen nach schon mehr als eine Milliarde Pfund investiert hat. Abramowitsch bringt es derzeit auf ein Vermögen von 9,5 Milliarden Pfund (14,25 Milliarden Franken).

Insgesamt vereinigen die 1'000 reichsten Menschen in Grossbritannien rund 414,3 Milliarden Pfund auf sich, wie der neusten Rangliste zu entnehmen ist. Dies entspricht einem neuen Rekord, nachdem die bisherige Höchstmarkte vor der Finanzkrise im Jahr 2008 mit 412,85 Milliarden Pfund erreicht worden war.

Reichste Britin hat Wohnsitz in der Schweiz

Unter diesen Prämissen haben die Ultra-High-Net-Worth-Individuals die Krise bislang gut überstanden. Aktuell leben 77 Milliardäre in Grossbritannien – zwei mehr als im Jahr 2008. Der reichste Brite ist auf Rang sieben der Duke of Westminster mit einer Fortüne von 7,35 Milliarden Pfund (gut 11 Milliarden Franken), die er vor allem seinem Immobilienbesitz im Zentrum Londons zu verdanken hat.

Kirsty_Bertarelli_1Die reichste Britin ist die frühere Miss UK Kirsty Bertarelli (Bild oben und links), die zusammen mit ihrem Gatten, dem schweizerische-italienischen Unternehmer Ernesto Bertarelli ein Vermögen von  7,4 Milliarden Pfund (rund 11 Milliarden Franken) besitzt und in der Schweiz lebt.

Der frühere, in Genf domizilierte Pharmakonzern Serono der Familie Bertarelli, wurde vor einigen Jahren von dem deutschen Konkurrenten Merck übernommen. Erst vergangene Woche sorgte die Schliessung des Werkes in der Rhonestadt für heftige Schlagzeilen in den Medien.

Kirsty Bertarelli macht indessen mehr mit ihrer Karriere als Pop-Sängerin und Komponistin von sich reden.

Indische Banker in der Schweiz

Ebenfalls eine Verbindung zur Schweiz haben die beiden indischen Brüder Srichand und Gopichand Hinduja, deren Familie ein Vermögen von 8,6 Milliarden Pfund (12,9 Milliarden Franken) auf sich vereinigt. Damit rangieren sie auf Platz vier der neusten Reichstenliste.

 Sie kontrollieren über ihr Konglomerat eine Vielzahl von Unternehmen in der Energie, Automobil und Finanzbranche. Darunter auch die Hinduja Bank (Schweiz). Sie wurde 1994 als Schweizer Bankinstitut zur Fortführung der Asset-Management-Aktivitäten einer im Jahr 1978 entstandenen Finanzgesellschaft gegründet.

Von Mumbai bis St. Margrethen

Ihr Geschäftsmodell ist darauf ausgerichtet, Privatpersonen und Institutionen, für die Wachstum und Unternehmertum im Mittelpunkt stehen, innovative Lösungen und Dienstleistungen in den Bereichen Vermögensverwaltung, Handelsfinanzierungsberatung, Unternehmensberatung anzubieten und Global Investment Solutions.

Die Hinduja Bank hat ihren Hauptsitz in Genf. Sie verfügt in der Schweiz über Filialen in Zürich und Luzern sowie über Tochtergesellschaften in Basel und St. Margrethen. Weltweit ist sie in Dubai, London, Paris, New York, Chennai, Mumbai, Mauritius und auf Cayman Islands vertreten. Die konsolidierte Bankgruppe untersteht der Aufsicht und Regulierung durch die Schweizer Aufsichtsbehörde Finma.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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