Mai
24
2013
Today
J.P. Morgan Europe Equity Plus Fund
PDFDruckenDiesen Beitrag per E-Mail weiterempfehlen

Zur Verhinderung von finanziellen Engpässen im Alter soll der vorzeitige Rückgriff auf die 2. Säule für den Erwerb von Wohneigentum eingeschränkt werden.

Martin_Hess_119x168Von Martin Hess, Leiter Wirtschaftspolitik, Schweizerische Bankiervereinigung

Letzte Woche endete die Anhörungsfrist zum Entwurf des vom Bundesrat beim Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) in Auftrag gegebenen Berichts zur Zukunft der 2. Säule. Das 168 Seiten starke Papier soll unter Einbezug der Eingaben als Grundlage für Reformvorschläge des Bundesrats dienen.

Zur Verhinderung von finanziellen Engpässen im Alter schlägt der Bericht unter anderem vor, den vorzeitigen Rückgriff auf die 2. Säule für den Erwerb von Wohneigentum einzuschränken.

Der Vorbezug soll nur noch maximal in der Höhe des gesamten Altersguthabens getätigt werden können, wie es im Alter 40 bestand.

Der obligatorische Teil des Altersguthaben soll gar nicht mehr für den Hauskauf angetastet werden können.

Es befremdet, dass nun eine Änderung ins Auge gefasst wird, obwohl sich die Ausgangslage seit Einführung der Wohnbauförderung im Jahr 1995 nicht verändert hat. Bisher traten keine finanziellen Engpässe im Alter aufgrund des Vorbezugs von Pensionskassengeldern auf.

Nachvollziehbar ist eine Abkehr vom Status quo aber auf Grund der Tatsache, dass in den letzten Jahren gerade Schwellenhaushalte oft vom Vorbezug Gebrauch machten. Entsprechend hat dies das Risiko des Bezugs von steuerfinanzierten Ergänzungsleistungen im Alter erhöht.

Angesichts der heute starken Nachfrage auf dem Immobilienmarkt kommt die Diskussion um die optimale Dosierung der strukturellen Kaufanreize gerade rechtzeitig. Die Förderpolitik hat dazu beigetragen, dass der Wohneigentumsanteil in der Schweiz in den letzten Jahren wie politisch gewünscht stark gestiegen ist.

Mit der fortschreitenden Zielerreichung drängen sich Überlegungen, ob die bisherigen Anreize unverändert bestehen sollen, geradezu auf.

Während man sich bei wirtschaftspolitischen Fragestellungen oft mit Zielkonflikten auseinandersetzen muss, sind wir hier für einmal in der komfortablen Lage, dass die vorgeschlagenen Empfehlungen dem erhitzten Immobilienmarkt in die Hand spielen.

Da eine Vielzahl der Neugeschäfte kommt derzeit unter Einbezug von Pensionskassengeldern zustande, würden gewisse Einschränkungen beim Vorbezug den Dampf mindern. Damit werden, wie in meinem früheren Beitrag verfochten, der Fuss vom Gas genommen und Marktverzerrungen abgebaut.

 

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories, Links und Apps aus aller Welt

  • Fünf beliebte Fehler im CV
  • Warum die Deutsche Bank die EU braucht
  • Kein Feierabend mehr dank iPhone
  • Tumblr: Ein Milliardendeal ohne Investmentbanker – ausser Frank Quattrone
  • Wirtschaftspolitik: Das Problem der 60jährigen Männer
  • Lloyd Blankfein glaubt an den Fortbestand des Euro

+ mehr

GOLD-CORNER

finews.ch Gold
  • Gold: Ist Ben Bernanke der grosse Preistreiber?
  • Hedge Funds shorten Gold wie schon lange nicht
  • Marc Faber: «Die USA könnten alles Gold konfiszieren»
  • Die grosse Krise kommt innert zwei Jahren
  • Neu im Angebot: Gold währungsabgesichert

+ Beiträge lesen

Banner

SELECTION

«Cultural Fit»«Cultural Fit»
Worauf Banken beim Job-Interview wirklich wert legen .
+ Selection

Die wichtigsten ETF-News auf TwitterDie wichtigsten ETF-News auf Twitter
Sammlung der wichtigsten Experten, die über ETF twittern.
+ Selection

Die 10 Hot Spots auf dem Schweizer FinanzplatzDie 10 Hot Spots
Noch nie war der Schweizer Finanzplatz so in Bedrängnis wie jetzt.
+ Selection

Die faszinierendsten Bankfilialen der WeltDie faszinierendsten Bankfilialen der Welt
Ideen aus fünf Kontinenten für die Bank der Zukunft.
+ Selection

So machen Sie Headhunter auf sich aufmerksamSo machen Sie Headhunter auf sich aufmerksam
8 Tipps, um auf dem Personalmarkt Beachtung zu finden.
+ Selection

JOKE(R)

Jetzt glaubt nicht mal mehr Hollywood ans Schweizer Bankkonto

+ weiterlesen

PERSONAL-KARUSSELL

Wer wechselt wohin? Wer steigt auf?

Der Überblick über die Personalbewegungen in der Schweizer Finanzbranche

Aktuell: Clientis, Institut für Banking & Finance, EIM, UBS, Credit Suisse, Vontobel, Lombard Odier, zCapital, Zurich, Source, Basler Kantonalbank

+ weiterlesen

EMERGING MARKETS CORNER

J.P. Morgan
  • Israels Konjunktur bleibt kräftig
  • IWF lobt Kamerun
  • Schwellenländer auf dem Vormarsch
  • Löhne in Singapur steigen schneller
  • Sauberes Wasser für Burkina Faso

+ Beiträge lesen

J.P. Morgan

EXCHANGE TRADED FUNDS

  • Credit Suisse: Blackrock-ETF-Deal verzögert sich
  • Institutionelle Kunden setzen auf ETFs
  • Was die ETF-Branche vorantreibt
  • Berater verstehen die ETF-Palette nicht
  • ETF: Eine neue Methode zur Beurteilung

+ Beiträge lesen

PERFECT WEEKEND

Perfect Weekend

finews.ch präsentiert erstklassige Schweizer Hotels. Erleben Sie das perfekte Wochenende in einer Oase der Entspannung.

ABSOLUTE RETURN

GAM Absolute Return

Portfoliomanager Anthony Lawler über Absolute-Return-Strategien im laufenden Jahr.

+ Beitrag lesen

BLOG-HUB

Die neusten Ideen von Marc Faber, Jim Rogers, Paul Krugman, Nouriel Roubini, Greg Mankiw und anderen mehr.

+ Beiträge lesen

GETWITTER

Jetzt zum Thema: Nikkei

+ mehr dazu auf Twitter

JobDirectory.ch
Aktuelle Jobangebote von Arbeitgebern der Finanzbranche.
+ weitere Jobangebote
alpha.ch

Guide to the Markets – Ihr Navigator durch die Finanzmärkte

Kolumne

Bill Gross Blog

Irgendeinmal werden die Haare geschnitten

Alles ist bedroht: Es gibt kaum noch gutes Geld, und fast keine Anlagen, die so gut wie Geld sind. Bill Gross zeigt Wege auf, wie man dennoch sein Vermögen bewahrt.

+ weiterlesen

Newsletter

Newsletter-Symbol Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen finews.ch-Newsletter und Sie erhalten 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Banner

Anregungen

Telefonnummer der Redaktion:
+41 79 292 66 64

Schreiben Sie uns Ihre Ideen, verraten Sie Gerüchte oder sagen Sie uns einfach, über welches Thema Sie gerne etwas lesen würden.

+ Mitteilung schreiben

 
Die UBS hat mehr Top-Analysten als die CS

article thumbnailDas «Wall Street Journal» hat die besten Analysten Europas gekürt. Dabei stach die UBS hervor, während die Banker der Credit Suisse im Ranking eher untervertreten sind. 
+ weiterlesen
Nachrichten aus dem reichen Leben

High EndKultur und Stil, Zahlen und Ökonomie: Über die vermögenden Menschen dieser Welt und die Chancen, die sie der Finanzbranche bieten.
+ weiterlesen
Propheten und Prognosen der Wirtschaft

guruwatch.chTäglich aktuelle Prognosen und Analysen der prominentesten Auguren der Finanzwelt
+ weiterlesen