InCore: Strategisches Teamwork mit Inventx

Die Zürcher InCore Bank und der in Chur ansässige Banken-IT-Partner Inventx wollen Prozess-Outsourcing und IT-Dienstleistungen für Banken aus einer Hand bieten.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, dass sich Kundenbanken auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, während sich InCore auf die Abwicklung der Geschäftsprozesse kümmert und Inventx die dafür nötigen IT-Lösungen zur Verfügung stellt.

Neben verbesserter Qualität und Geschwindigkeit in der Geschäftsabwicklung soll die Partnerschaft den Kunden auch eine Kostenersparnis bringen.

«In Zeiten, in denen viel von einer Konsolidierung im Bankensektor gesprochen wird, spüren wir einen wachsenden Bedarf seitens der Banken, nachgelagerte Prozesse an einen externen, unabhängigen Spezialisten auszulagern und sich voll auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren», erläutert André Bitzi, CEO der InCore Bank, die Marktlage.

Margendruck als Chance

Der gesteigerte Margendruck bei Banken wird bei InCore und Inventx also als Chance gewertet. Ein gezieltes Outsourcing würde es kleinen und mittleren Privat- und Universalbanken erlauben, ihre nachgelagerten Prozesse zur Abwicklung von Bankgeschäften effizienter und daher kostengünstiger zu erledigen, schreiben die Unternehmen in einer Pressemitteilung.

«InCore kennt die Bedürfnisse und regulatorischen Anforderungen der Banken bis ins Detail, während wir langjährige Erfahrungen als Banken IT-Dienstleister in diesem Sektor aufbauen konnten und bereits zahlreiche Banken betreuen», erklärt Gregor Stücheli, geschäftsführender Partner von Inventx, die Vorteile der Zusammenarbeit.

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NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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