Finanzausbildung: Meister aus St. Gallen

Laut einer Studie der «Financial Times» bietet die HSG eine der besten Finanz-Ausbildungen der Welt. Die HEC Lausanne erhielt ebenfalls gute Noten.

Das britische Blatt erarbeitete zum zweiten Mal eine Einschätzung der internationalen «Masters in Finance»-Kurse, und dabei schaffte es die Universität St. Gallen mit ihrem Programm zum MA in Banking und Finance auf den fünftbesten Platz.

Spitzenreiterin ist die HEC Paris, gefolgt von der IE Business School in Madrid, der Essec Business School mit Ablegern in Frankreich und Singapur sowie der Said Business School der Universität Oxford.

Gegenüber der Erhebung des Vorjahres verbesserte sich die Universität St. Gallen um sieben Ränge. Die HEC Lausanne konnte sich halten: Ihr «Masters in Finance»-Programm wird von der «Financial Times» als 14.bestes Angebot seiner Gattung eingeschätzt; 2011 waren die Waadtländer auf Rang 13 gelegen.

Wo stehen die Absolventen nach drei Jahren?

Insgesamt 18 Kriterien wurden von den Experten des Londoner Blattes beurteilt – etwa die Abläufe, die Sprachen, die Internationalität. Wichtige Argumente waren aber auch die Karriereschritte, welche die erfassten Absolventen drei Jahre nach ihrem Abschluss geschafft hatten – sowie das Gehalt.

Die St. Galler schnitten vor allem bei den Kriterien wie «Value for money» und «Placement success» gut ab; die Tatsache, dass der hiesige Arbeitsmarkt noch recht aufnahmefähig ist, dürfte also helfend gewirkt haben.

«Global Masters in Finance 2012»: Die ganze Liste finden Sie hier

 

 

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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