BlackRock kauft Swiss Re Private Equity Partners

Mit der Übernahme wurde auch eine strategische Partnerschaft zwischen Swiss Re und BlackRock im Bereich der alternativen Investments beschlossen.

Swiss Re Private Equity Partners (SRPEP) ist die für Fondsinvestitionen in den Bereichen Private Equity- und Infrastruktur-Dachfonds verantwortliche europäische Gesellschaft von Swiss Re. Diese Swiss-Re-Tochter wird vollständig vom Asset Manager BlackRock übernommen und in deren bestehende Private-Equity-Dachfonds-Einheit BlackRock Private Equity Partners (BRPEP) integriert.

Keine personellen Änderungen

Für die bisherigen SRPEP-Angestellten und deren Investment-Strategie soll sich indes nichts ändern. Russell Steenberg, Managing Director und bisheriger Leiter der BRPEP, wird auch die neue, zusammengeschlossene Einheit leiten. Ihm wird nun Christian Hinze, CEO von SRPEP als Stellvertreter zur Seite gestellt. Die bisherigen Portfolio-Management-Teams sollen ihre Aufgaben wie bis anhin weiterführen.

Zudem haben Swiss Re und BlackRock eine strategische Partnerschaft für alternative Investments vereinbart. Dabei werden die aktuellen substanziellen Investitionen der Swiss Re in SRPEP-Produkte unterstrichen und weitere Engagements des Rückversicherers auf der BlackRock-Alternative-Investors-Plattform (BAI) in Aussicht gestellt. SRPEP verwaltete per 31. Mai Anlagen im Umfang von 7,5 Milliarden Dollar.

Vorfreude auf Zusammenarbeit

Auf beiden Seiten freut man sich auf die künftige Zusammenarbeit. «Swiss Re freut sich, seine Beziehung zu BlackRock weiter zu vertiefen. Dieser Schritt birgt signifikante Vorteile für unsere Kunden und grosse Chancen für unsere Mitarbeiter», sagt David Blumer, CIO von Swiss Re, in einer Pressemitteilung.

«Diese Transaktion unterstreicht BlackRocks fortlaufende Investition in den Standort Schweiz. Durch die verstärkte lokale Präsenz können wir den Kunden vor Ort noch besser gerecht werden», kommentiert Martin Gut, Länderchef Schweiz von BlackRock, die Übernahme.

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NEWS GANZ KURZ

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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