Standesregeln für Vermögensverwalter

Die Finma hat das Anfang 2009 unterbreitete, revidierte Regelwerk des Verbands Schweizerischer Vermögensverwalter (VSV) genehmigt.

Das Regelwerk gilt für alle dem VSV angeschlossenen unabhängigen Vermögensverwalter. Die neuen Standesregeln garantieren Unabhängigkeit und Professionalität in der Vermögensverwaltung. Gemäss VSV-Präsident Jean-Pierre Zuber sind Unabhängigkeit und Professionalität die Eckwerte, denen sich der VSV seit seiner Gründung im Jahr 1986 verpflichtet fühlt.

Ihren Niederschlag finden diese Grundwerte in den Standesregeln, denen sich alle angeschlossenen Mitglieder verpflichten. Deren Einhaltung wird kontrolliert und Verstösse werden sanktioniert.

Ein schweizerischer Standard

Die Standesregeln des VSV bestehen seit fast zwei Jahrzehnten und haben sich in dieser Zeit zum schweizerischen Standard für die unabhängige Vermögensverwaltung entwickelt. Das Regelwerk wurde im vergangenen Jahr überarbeitet und den Entwicklungen in Finanzwirtschaft und Regulierung angepasst.

Die neuen Standesregeln treten am 1. Oktober 2009 in Kraft. Der VSV wird bis dahin seine Mitglieder intensiv im Umgang mit den neuen Regeln schulen. Der Verband Schweizerischer Vermögensverwalter ist der führende Branchenverband der unabhängigen Vermögensverwalter in der Schweiz. Er wurde 1986 mit dem Ziel gegründet, durch Selbstregulierung ein Gütesiegel für die unabhängige Vermögensverwaltung zu schaffen.

Mehr als 800 aktive Mitglieder

Aus diesem Grund erarbeitete der VSV Standesregeln, welche von den Mitgliedern befolgt werden müssen. Als Interessenvertreter engagiert sich der Verband für das Ansehen der Branche und den Schutz der Anleger. Der VSV zählt heute mehr als 800 aktive Mitglieder, welche zwei Drittel der in der Schweiz von unabhängigen Vermögensverwaltern betreuten Vermögen verwalten.


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NEWS GANZ KURZ

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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