CS kauft Swissôtel Zürich und Le Plaza in Basel

Der Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund Hospitality hat die Immobilien der Stadthotels Swissôtel Zu?rich und Swissôtel Le Plaza Basel erworben.

Der im November 2010 mit einem Emissionsvolumen von 900 Millionen Franken lancierte Credit Suisse Real Estate Fund Hospitality (CS REF Hospitality) ist somit voll investiert, wie die Credit Suisse (CS) am Donnerstag weiter mitteilte.

Der CS REF Hospitality erwirbt die beiden Liegenschaften per 1. Juli (Zürich), respektive 1. August 2012 (Basel).

Swissôtel Zürich: «Flaggschiff der Viersternehotellerie»

Das Swissôtel Zürich am Marktplatz Oerlikon hat 347 Gästezimmer und gehört zu den führenden Businesshotels des Wirtschaftsraums Zürich. Das 1972 eröffnete Hochhaus wurde in den letzten Jahren einem umfangreichen Modernisierungsprogramm unterzogen.

Auf halbem Weg zwischen der Zürcher Altstadt und dem Flughafen in Kloten gelegen, profitiert das Viersternehotel von einem absolut privilegierten Standort unmittelbar neben dem Bahnhof Oerlikon. Im Untergeschoss befinden sich 450 Parkplätze. Mit der Hotel International Oerlikon AG besteht ein Pachtvertrag der bis Ende 2032 läuft und um fünf mal fünf Jahre verlängert werden kann.

Swissôtel Le Plaza Basel: «Im Herzen der Messe Basel»

Das Swissôtel Le Plaza ist direkt mit dem Basel Congress Center verbunden und liegt gegenüber der Messe Basel. Das Fünfsternehotel hat 238 Zimmer, von denen 2009 ein Viertel total renoviert wurde. Die übrigen Einheiten wurden aufgefrischt und modernisiert.

Die wichtigsten Gäste des 1972 erstellten Hauses sind Messebesucher und Geschäftsleute. Sie tragen zusammen mehr als 60% zum Übernachtungsumsatz bei. Das Swissôtel Le Plaza Basel ist im Hinblick auf den Ausbau der Messe Basel hervorragend positioniert. Wie für das Schwesterhotel in Zürich besteht für das Management ein bis Ende 2032 laufender Pachtvertrag mit der Le Plaza Basel-Stadt AG und eine Verlängerungsoption um fünf mal fünf Jahre.

Zielobjekte: Hospitality-Immobilien

Der CS REF Hospitality ist gemäss eigenen Angaben der erste Schweizer Immobilienfonds, der in Hospitality-Immobilien in der Schweiz investiert. Dabei stehen Campus-Liegenschaften, Immobilien für den Gesundheitssektor, unterschiedliche Hotelformen, Residenzen sowie Wohnen im Alpenraum im Fokus. Seit seiner Lancierung im November 2010 hat der Fonds 35 Investitionen in der Schweiz vorgenommen.

Swissôtel Hotels & Resorts ist eine in 17 Ländern tätige Hotelkette. Sie betreibt 27 Hotels mit rund 9'400 Zimmern. Weitere acht Häuser mit rund 3'300 Zimmern befinden sich derzeit im Bau. Die Hotelgruppe gehört seit 2006 zur Fairmont Raffles Holdings International.

Öffnung wird laufend geprüft

Die Anteile des CS REF Hospitality sind nur für qualifizierte Anleger zugänglich und werden ausserbörslich über die Credit Suisse AG gehandelt. Die Öffnung des Anlegerkreises und Kotierung des Fonds an der SIX Swiss Exchange wird laufend geprüft.

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NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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