Swiss Re ist der nachhaltigste Versicherer

Der Dow Jones Sustainability Index wurde neu zusammengesetzt. Während Swiss Re ihre ausgewählte Position halten konnte, fiel UBS aus dem World-Index.

SAM, die Investmentboutique mit Fokus auf Sustainability Investing, und S&P Dow Jones Indices, veröffentlichen heute die Ergebnisse der jährlichen Überprüfung der Dow Jones Sustainability Indices (DJSI).

Die Neuzusammensetzung der DJSI erfolgt nach den Ergebnissen des SAM Corporate Sustainability Assessment. Gemessen werden ökonomische, ökologische und soziale Kriterien, welche Faktoren wie die Corporate Governance, den Umgang mit wasserbezogenen Risiken oder die Stakeholder Relations untersuchen. Besonders berücksichtigt werden dabei branchenspezifischen Risiken und Chancen.  

Die grössten Neuzugänge im DJSI World (gemessen an der Marktkapitalisierung im Streubesitz) sind Microsoft, Canadian National Railway und Target Corp. Die grössten Abgänge sind IBM, GlaxoSmithKline und United Technologies. Ebenfalls nicht mehr unter den DJSI-World-Unternehmen rangiert die UBS.

Grundsätzlich finden jeweils die besten 10 Prozent einer Branche Aufnahme in den World-Index. Insgesamt wurden dieses Jahr 41 Unternehmen neu in den DJSI World aufgenommen, während 41 Firmen ausschieden. Damit enthält der Index 2012/2013 insgesamt 340 Komponenten. 

Die DJSI verfolgen einen Best-in-Class-Ansatz, wonach sich Unternehmen aller Branchen für die Indexaufnahme qualifizieren können. Ausschlaggebend ist die Bewertung zahlreicher Nachhaltigkeitskriterien im Vergleich zu den jeweiligen Wettbewerbern. Jedes Jahr lädt SAM diev2'500 grössten Unternehmen der Welt – gemessen an der Marktkapitalisierung im Streubesitz – aus sämtlichen 58 Sektoren zum Corporate Sustainability Assessment ein.

Dabei werden auch 19 Spitzenreiter ihrer jeweiligen Branche definiert und benannt. Dabei rangiert Swiss Re bei den Versicherungen – wie schon im Vorjahr – als Leader. Bei den Banken ersetzte die Australia & New Zealand Banking Group die ebenfalls australische Westpac als «Supersector Leader» gekürt.

Im weiteren konnte sich Roche im Bereich Healthcare als Sustainability-Leader behaupten, während Xstrata unter den Versorgern von Iberdrola verdrängt wurde.

 

 

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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