Avaloq: Neuer Chef für Zentral- und Osteuropa

Ein ehemaliger McKinsey-Partner und späterer HSH-Nordbank-Top-Manager soll im Wachstumsmarkt Zentral- und Osteuropa die Schweizer Avaloq weiter bringen.

Ulrich_Voss_1Die Bankensoftware-Anbieterin Avaloq hat Ulrich Voss (Bild) zum General Manager Central & Eastern Europe (CEE) ernannt. Voss ist ein international erfahrener Manager aus dem Finanztechnologie-Bereich.

Er stösst per 1. Oktober 2012 zur Avaloq-Gruppe, wo er zudem Mitglied der Geschäftsleitung wird, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Voss blickt auf 17 Jahre Erfahrung in der Finanztechnologie als Berater und COO zurück. Er hatte zuletzt die Position des COO bei der HSH Nordbank in Hamburg inne, wo er als Generalbevollmächtigter Mitglied des erweiterten Vorstands war.

In dieser Funktion leitete er die Ressorts Informationstechnologie, Operations, Services, Organisation und Sachkosten-Management mit 1'200 Mitarbeitenden.

Dem CEO direkt unterstellt

Zuvor war Voss Partner bei McKinsey & Company in Boston und Frankfurt, mit Schwerpunkt in der Beratung von Banken zu Informationstechnologie und Operations.

Als General Manager Central & Eastern Europe ist er per 1. Oktober bei Avaloq direkt CEO Francisco Fernandez unterstellt und zugleich Mitglied der Geschäftsleitung. In seiner Funktion ist er für den Vertrieb der Lösungen von Avaloq in Deutschland, Zentral- und Osteuropa sowie dem Heimmarkt Schweiz verantwortlich.

Wachstumspläne vorantreiben

Darüber hinaus fallen auch die lokalen Service-Einheiten, der Aufbau von neuen Partnerschaften und die Expansion in neue geografische Märkte in seinen Verantwortungsbereich. Seine profunden Kenntnisse und Erfahrungen in der Implementierung von IT Kernbankensystemen und im Outsourcing sind ausgezeichnete Voraussetzungen, um die Wachstumspläne von Avaloq weiter voranzutreiben.

Er verfügt über einen Master of Public Administration der Harvard University, John F. Kennedy School of Government, sowie ein Diplom als Wirtschaftsingenieur der Technischen Hochschule Darmstadt.

Die Geschäftsleitung der Avaloq Gruppe setzt sich neu wie folgt zusammen:

  • Francisco Fernandez (CEO)
  • Ulrich Voss (General Manager of Central & Eastern Europe)
  • Mathias Schütz (General Manager of Western & Southern Europe und Asia Pacific)
  • Klaus Rausch (CTO)
  • Ronald Strässler (Head Tools)
  • Enrico Ardielli (CFO)

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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