Rohstoff-Experten gründen Commodity Club

Verschiedene Akteure aus der Schweizer Finanzbranche haben unter der Ägide von Peter Sigg von LGT Capital Management einen ‹Commodity Club› ins Leben gerufen.

In den vergangenen Jahren hat der Handel mit Rohstoffen in der Schweiz markant zugenommen. Viele Institutionen wie Hedge Funds, Asset Managers, Rohstoff-Finanzierungsunternehmen, Versicherungskonzerne und Rohstoff-Händler sind stark gewachsen und beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Rohstoffe.

Diese Branche wird in den nächsten Jahren einem grossen Wandel (mehr Transparenz, mehr Regulierung, nachhaltige Produktionsmethoden) unterworfen sein. Um den Standort Schweiz attraktiv zu halten und aufkommende Themen vorausschauend begleiten zu können, haben verschiedene Berufsvertreter den Commodity Club gegründet, wie Recherchen von finews.ch ergaben.

Mitgliederzahl stark steigend

Peter_Sigg_501

Mitinitiant und Präsident des Clubs ist Peter Sigg (Bild), Head of Investment Management Commodities, von LGT Capital Management. Der als Verein konzipierte Zusammenschluss zählt aktuell 25 Mitglieder, doch die Tendenz ist gemäss Akteuren «stark steigend».

Der Club will Berufsvertreter und Experten in der Schweiz zusammen bringen, die aktiv im Rohstoff-Business engagiert sind. Neben der Kontaktpflege bietet der Club auch die Basis, um Geschäftsbeziehungen auszuweiten. Die angesprochenen Akteure haben vorzugsweise eine leitende Position, sind Unternehmer oder qualifizieren sich für die Mitgliedschaft durch dezidiertes und spezialisiertes Fachwissen in einem Rohstoff-bezogenen Geschäftsfeld entlang der Rohstoff-Wertschöpfungskette.

Regelmässige Keynote-Speakers

Der Club soll auch Weiterbildungszwecken mit Referaten von Opinion-Leadern im Rohstoff-Umfeld dienen. Diese Inputs sollen eine aktive Diskussion initiieren und den interdisziplinären Austausch von Fachwissen fördern, mit dem Ziel, innovative Lösungsansätze für die globalen Herausforderungen zu entwickeln.

Pro Jahr sind rund sechs Anlässe für Mitglieder geplant, unterteilt in 3 Lunch-Meetings und 3 Abendveranstaltungen, an denen jeweils Keynote-Speakers zu ausgewählten Themen referieren.

Weitere Informationen

Auskünfte gibt Franziska Raff bei LGT Capital Management, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
  • Erfindungen, die Leben retten
  • So sehen die Innovations-Labs der Banken aus
  • Die geschrumpften Banken auf einen Klick
mehr

SELECTION

Selection

Wie sich Angstkultur ausbreitet

Mehrere Tausend Stellen im Schweizer Bankgewerbe sollen verschwinden. Besonders betroffen davon ist das mittlere Kader.

Selection

Unattraktive Bankjobs

Unattraktive Bankjobs

Warum es nicht mehr so begehrenswert ist, bei einer Bank zu arbeiten.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

weitere News