Mitt Romneys Sieg wäre gut für Banken

Mitt Romney oder doch Barack Obama – welcher künftige US-Präsident bringt die Märkte mehr in Wallung? Die CS suchte nach den Profiteuren der Wahlprogramme.

Ein Team rund um den CS-Analysten Mark Flannery hat in ihrer Studie, die finews.ch vorliegt, die Sektoren Gesundheitswesen, Energie, Clean Tech, Finanzindustrie und Capital Goods betrachtet. 

Da ist zunächst die Nabelschau: Geht es nach den Prognosen der Credit Suisse, so hoffen multinationale Banken nämlich auf einen Sieg des Republikaners.

Auch mit Romney mehr Regulation, aber weniger scharfe

Zwar werde Mitt Romney wohl kaum das unter Barack Obama eingeführte Dodd-Frank-Gesetz zur Regulierung des Finanzsektors widerrufen, schreiben die CS-Experten.

Doch da das Gesetz noch nicht finalisiert ist und auch die Umsetzung noch nicht genau feststeht, geht man laut ihnen davon aus, dass unter Romney die Implementation von Bankenaufsicht und Regulierung «balancierter» vonstatten gehen würde. Daher – so die Finanzleute – sollten Bankentitel einen positiven Schub erfahren, wenn Romney gewählt wird.

Im Energiesektor Verbündete gefunden

Sollte Mitt Romney gewählt werden, erwarten die CS-Experten zudem einen Schub in der Öl- und Gasförderung und somit auch eine positive Wirkung auf Player in diesen Bereichen.

Unter Barack Obama werden die Energieaktien hingegen unter erhöhten Druck geraten, prophezeihen die CS-Analysten. Der demokratische Kandidat geht eher vorsichtig mit der Vergabe von neuen Förderlizenzen aus. Weiter wird im Bereich der Besteuerung Druck auf Energieunternehmen ausgeübt.

Romney verspricht Bewegung am Aktienmarkt

Ähnlich sieht die Prognose für die Industrie aus, welche die CS-Analysten unter dem Bereich Capital Goods zusammengefasst haben. Auch hier fällt der Ausblick bei einer Wahl Romneys deutlich positiver aus. Vor allem die Rüstungsaktien sollen von einem republikanischen Sieg profitieren.

Wird Barack Obama für eine weitere Amtszeit gewählt, bleibt vieles beim Alten und entsprechend erwarten die CS-Experten in diesem Fall auch geringere Auswirkungen auf die Märkte.

Gesundheitswesen auf Obamas Seite

Profiteure einer Obama-Wahl findet man indessen besonders im Gesundheitswesen. Dazu gehören besonders Einrichtungen im Gesundheitswesen, die durch die allgemeine Versicherung der gesamten Bevölkerung durch Medicare ein Plus an nun zahlenden Kunden gewinnen können.

 

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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