Wird Ulrich Körner nächster UBS-CEO?

Bislang galt der Tessiner Sergio Ermotti als aussichtsreichster Kandidat für die definitive Nachfolge von Ex-UBS-Chef Oswald Grübel. Nun kursiert ein weiterer Name.

Ulrich Körner, Stabschef der Grossbank und rechte Hand von Ex-Konzernleiter Oswald Grübel, soll seine Ambitionen angemeldet haben. Das zirkuliert in Zürcher Bankkreisen, wie «20 Minuten Online» berichtet.

Seit der Tessiner Ermotti wegen seiner privaten Beteiligungen etwas unter Druck geraten ist und um seine Glaubwürdigkeit kämpft, rechnen sich einige Anwärter auf den Chefsessel neue Chancen aus. Einer davon ist offenbar Ulrich Körner.

Der frühere Credit-Suisse-Mann wechselte 2009 im Windschatten von Oswald Grübel zur UBS, wo er die Funktion eines Chief Operating Officer (COO) übernahm und dabei vor allem für die diversen Sparübungen zuständig war.

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Heisst der nächste (definitive) CEO der UBS etwa Ulrich Körner? Ist dies völlig undenkbar (links), denkbar (Mitte), oder ist es ganz sicher der Fall (rechts)?

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NEWS GANZ KURZ

Neue Aargauer Bank

Die NAB hat im ersten Halbjahr ihren Gewinn um 10,4 Prozent auf 58,5 Millionen Franken erhöht. Die Bank erfuhr einen hohen Netto-Neugeldzufluss von 471 Millionen Franken. Sie will das Anlagegeschäft weiter ausbauen. Für das zweite Halbjahr ist die NAB positiv gestimmt.

Vita

Die Sammelstiftung Vita verzinst die obligatorischen Altersguthaben für das Jahr 2014 neu mit 2,75 Prozent und die überobligatorischen Guthaben mit 3,75 Prozent. Das ist jeweils 1 Prozent mehr als Ende 2013 angekündigt. Für die 115'000 Versicherten verbessern sich dadurch die Altersleistungen zusätzlich.

Saxo Bank

Die mobile Multi-Produkt-Tradingplattform SaxoMobileTrader ist vom Global Banking and Finance Review Magazine zur besten Mobile Trading-Plattform Europas ernannt wurde. SaxoMobileTrader ist auf die Bedürfnisse anspruchsvoller Retail-Kunden zugeschnitten.

Swiss Re

Der Rückversicherungskonzern soll mit Fosun International über den Verkauf für seine US-Lebensversicherungstochter Aurora verhandeln. gefunden. Fosun ist die Investmentsparte von Chinas grösstem nicht börsennotierten Konglomerat. Es heisst, Fosun biete einen Preis zwischen 400 und 500 Millionen Dollar.

Credit Suisse

Gemäss einem Bericht des «Wall Street Journal» soll die Schweizer Grossbank Credit Suisse geholfen haben, Anteile der in Schieflage geratenen portugiesischen Bank in Milliardenhöhe an Kleinkunden zu verkaufen.

Kundendaten

Der Bundesrat befürwortet die parlamentarische Initiative «Den Verkauf von Bankkundendaten hart bestrafen». Diese will den Schutz von Kundendaten verbessern. Weil bislang Personen nicht strafbar sind, die gestohlene Daten von Kunden eines Finanzinstituts weiterleiten oder zum eigenen Vorteil verwenden, soll diese Lücke geschlossen werden.

Graubündner Kantonalbank

Die GKB führt eine neue Startseite in ihrem e-banking ein. Künftig können Kunden die Startseite nach ihren eigenen Bedürfnissen einrichten. Möglich ist dies dank der Einführung von verschiedenen frei platzierbaren Bedienelementen. Durch diese Vereinfachung lassen sich Aufträge mit weniger Clicks bearbeiten.

Alpha Rheintal Bank

Der Reingewinn der Alpha Rheintal Bank stieg im ersten Halbjahr 2014 um 10,4 Prozent auf 3,5 Millionen Franken an. Grund sind tiefere Abschreibungen als im Vorjahr. Das Zinsengeschäft, die wichtigste Einnahmequelle der Bank, war rückläufig. Dafür legte das Kommissions- und Dienstleistungs- geschäft markant zu.

CFA

Die Erfolgsquote bei der dritten und finalen Prüfung für den Titel Chartered Financial Analyst (CFA) ist auf das höchste Niveau seit 2006 geklettert. Insgesamt 54 Prozent der Bewerber waren in diesem Jahr erfolgreich – nach 49 Prozent bei der Prüfung vom Juni 2013.

Avaloq

Die Software von Avaloq Australien ist nun vollständig mit dem australischen Steuersystem kompatibel. In einem nächsten Schritt wird die Alterszulagen-Funktion für Australien entwickelt und in die Avaloq Banking Suite integriert. Avalaq hat vor gut einem Jahr in Australien eine Niederlassung gegründet.

Immobilien

Die Angebotsmieten in der Schweiz sind im Juli um 0,45 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr resultiert ein Anstieg von 1,55 Prozent. Der homegate.ch-Index «Schweiz» steht damit wieder bei 111.5.

Schroder

Der börsenkotierte Immobilienfonds Schroder ImmoPLUS hat zwei Geschäftsliegenschaften in Solothurn und Villars-sur-Glâne für 51,5 Millionen Franken verkauft, was 11,5 Prozent mehr als der Verkehrswert ist. Der Erlös aus den beiden Verkäufen wurde vollständig in eine neue Detailhandelsimmobilie in Villeneuve Kanton Waadt reinvestiert.

MAS Banking & Finance

Die Akkreditierungsgesellschaft FIBAA hat den Studiengang MAS Banking & Finance der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich ohne Auflagen akkreditiert. Damit erhält dieses Master-Studium ein zusätzliches Qualitätssiegel. Von der FIBAA speziell gewürdigt wurden unter anderem die Betreuung der Studierenden und die Praxiskenntnisse des Lehrpersonals. Ein hoher Anteil an begleitetem «Distance Learning» macht den Studiengang gemäss weiteren Angaben «einzigartig».

Helvetia

Der Versicherer Helvetia darf für die Übernahme des Konkurrenten National ein öffentliches Kaufangebot machen. Die Übernahmekommission hat dem Ansinnen grünes Licht gegeben. Die Angebotsfrist beginnt am 25. August und endet voraussichtlich am 19. September. Abwicklung und Aktientausch geschehen voraussichtlich am 20. Oktober. Helvetia will für eine National-Aktie 52 Franken plus 0,068 Helvetia-Aktien bieten.

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