Mai
22
2013
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J.P. Morgan Europe Equity Plus Fund
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Neben den gewöhnlichen Jahresprognosen haben Analysten der Deutschen Bank auch untersucht, welche Überraschungen es geben könnte – und was die Folgen wären.

Es kommt nie so wie man denkt – das dachten wohl auch die Analysten der Deutschen Bank, als sie ihre Jahresprognose erstellten. In diese integrierten sie auch 13 «Ausreisser-Events», welche zwar unwahrscheinlich sind, aber nicht ganz unmöglich.

Kim-Jong_qDazu erstellten sie entsprechende Prognosen über die Auswirkungen für die Wirtschaft. Und solche Events geschehen häufiger als man denkt, so die Experten aus dem Devisenteam der Bank. Das sind die möglichen Überraschungen 2013:

  • Die Fed investiert in Aktien. Nach QE3 habe es an den Aktienmärkten nicht die gewünschte Rally gegeben, so die Strategen. Ein solcher Schritt der Fed sei zwar unwahrscheinlich, aber im Grunde gar nicht einmal dumm. Risiko-sensitive Währungen würden davon profitieren.
  • Griechenland findet Gasreserven, die mehr wert sind als die Staatsschulden. Unter dem Mittelmeer könnten sich einige dieser Reserven befinden. Zwar gibt es dafür noch keinen handfesten Beweis, doch verschiedene Studien schätzen das potenzielle Gasvorkommen auf einen Wert von 600 Milliarden Dollar. Sollte Das tatsächlich geschehen, so die Strategen, hat die EU bald kein Problem mehr.
  • Brasilien, Schweden und die Türkei bringen Frieden in den Nahen Osten. Die drei Länder haben die Initiative «Three Soft Powers from Three Continents» gegründet. Ziel ist, gemeinsam weltbewegende Konflikte anzugehen und zu lösen. Dazu könnte auch der in Syrien gehören. Die Ölmärkte, so die Prognose, würde das aufwirbeln.
  • Grossbritanniens Regierung löst sich auf. Über wesentliche Themen wie Energie- oder Verkehrspolitik wird die Koalition nicht einig. Es könnte sein, dass das schon im nächsten Jahr zu Neuwahlen führt. Die Wirtschaft Grossbritanniens würde darunter leiden.
  • Alle führen Negativzinsen ein. Nach Dänemark und der Schweiz folgen Japan, dann die EU, dann die USA. Bald sind Negativzinsen eine ganz normale Sache.
  • Nordkorea öffnet sich. Es gab immer wieder Berichte, laut denen der Staatschef Kim Jong Un bereit für neue Reformen wäre. Eventuell könnte schon im nächsten Jahr die Öffnung folgen. Damit wäre eine neue Währung zunehmend wichtiger auf dem Weltmarkt.
  • Überraschendes Ergebnis bei den Präsidentenwahlen im Iran. Ein Nachfolger für Ahmadinejad ist gesucht. Auch wenn dieser das Wahlgesetz gerade nach seinen Wünschen anpasst, kann es sein, dass sein Wunschkandidat Esfandiar Rahim Mashaei, ausgestochen wird. Auch politische Unruhen im Rahmen der Wahlen sind möglich. Der iranische Rial könnte darunter leiden.
  • Der Zusammenhang zwischen Aktienkursen und Wechselkursen löst sich auf. Das würde bedeuten, dass die Währungen wieder mehr zu einer Anlagemöglichkeit würden. Einige profitieren, einige nicht.
  • Der Konflikt im Südchinesischen Meer eskaliert. Japan und Chinas territorialer Streit könnte noch ausser Kontrolle geraten. Passiert das, würden alle asiatischen Währungen leiden. Besonders der Yen.
  • Europa wird solarbetrieben. In der Theorie könnte ein Stück der Sahara in der Grösse von Wales ganz Europa mit Strom versorgen. Dabei gibt es noch Finanzierungsprobleme. Falls aber wieder Erwarten ein solches Projekt realisiert würde, würde der Euro massiv profitieren.
  • Der Klimawandel trifft die Finanzmärkte. Wenn seine Auswirkungen sich weiter in Fluten, Dürre und anderen Katastrophen zeigen, dann könnte das die weltweiten Lebensmittelpreise in die Höhe treiben. Das Devisenvolumen weltweit würde steigen, so die Strategen. 
  • Die Schwellenmarkt-Blase platzt. Sollten sich die Lebensmittelpreise massiv erhöhen, würde das den Investoren, die auf die Schwellenländer wie die Brics gesetzt haben, einen Strich durch die Rechnung machen. Ihre Währungen würden massiv abgewertet.
  • Malaysias Regierung wird abgewählt. Die Bevölkerung drängt mehr und mehr auf eine Reform des Wahlgesetzes. Es könnte sein, dass die Opposition tatsächlich gewinnt. Die Wirtschaft des Landes würde das kurzfristig destabilisieren. Genau wie die Währung.

Zusammengetragen im Originaltext hat sie der Finanzblog «Zerohedge».

 

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 Ben Bernanke,
Chairman US-Notenbank,
Rede am Bard College,
18. Mai 2013 

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