News ganz kurz — August 2015

Retail Banking

Am Nachmittag des 19. November 2015 findet die jährliche IFZ Retail Banking Konferenz in Zug statt. Auch in diesem Jahr diskutieren hochkarätige Referenten aus der Retail-Banking-Branche praxisnah über die grossen Herausforderungen im Schweizer Bankgeschäft. Eine Neuauflage erfährt auch die «IFZ Retail Banking Studie».

Partners Group

Die auf Private-Equity-Anlagen spezialisierte Zuger Partners Group hat einen Marktausblick für entsprechende Investitionen publiziert. Darin kommt das Unternehmen zum Schluss, dass die Fundamentaldaten in den globalen Märkten wieder an Bedeutung gewinnen werden.

Baloise

Die Bâloise Holding schlägt den Aktionären an der Generalversammlung 2016 vor, Ernst & Young (EY), Basel, als neue Revisionsstelle zu wählen. In Antizipation der neuen Vorschriften, die Revisionsstelle periodisch zu wechseln, wurde der Auftrag neu ausgeschrieben und vergeben.

Cembra

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat das langfristige Gegenparteienrating der Cembra Money Bank mit «A–» und «Ausblick negativ» bestätigt. Das kurzfristige Rating bleibt ebenfalls unverändert mit «A-2». Die Ratingagentur konstatierte Fortschritte bei Cembra bei der Abkoppelung vom früheren Besitzer General Electric. Doch blieben Restrisiken.

Acrevis

Die Ostschweizer Regionalbank Acrevis hat im ersten Halbjahr 2015 einen Gewinn von 9,8 Millionen Franken erzielt, leicht höher als in der Vorjahresvergleichsperiode. Dies gelang vor allem durch ein straffes Kostenmanagement. Die Bank hatte Mehrausgaben für die Lancierung ihres neuen Private-Banking-Angebotes «Spektrum».

TawiPay

Das Westschweizer Geldtransfer-Vergleichsportal gewinnt den ersten Swiss Fintech Pitch und damit 10'000 Franken Preisgeld. Zweitplatziertes Fintech-Startup ist Crowdhouse. Das Unternehmen investiert nach Crowdfunding-Prinzipien in Schweizer Rendite-Liegenschaften.

Neue Helvetische Bank

Die Zürcher Unternehmerbank arbeitet mit dem Frankfurter Fintech-Unternehmen United Signals zusammen. Die NHB vertreibt in der Schweiz ein Finanzprodukt, das die verschiedenen Anlage-Strategien des deutschen Anbieters in einem Index abbildet.

Compagnie Financière Tradition

Der Lausanner Finanzdienstleister hat im ersten Halbjahr 2015 den Reingewinn zu konstanten Wechselkursen um 37 Prozent auf knapp 22 Millionen Franken gesteigert. Das erste Semester sei von einem variationsreichen Marktumfeld geprägt gewesen mit vergleichsweise stabilen Aktivitäten.

Deloitte Schweiz 

Der Bruttoumsatz des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen stieg im Geschäftsjahr 2015 (endet am 31. Mai 2015) um 15 Prozent auf 532 Millionen Franken. In allen vier Geschäftsbereichen des Unternehmens – Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Financial Advisory – konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Bank SoBa

Die Schweizer Retailbank der Baloise-Gruppe war im letzten Semester solide unterwegs. Der Gewinn stieg leicht auf 13 Millionen Franken. Laut der Bank haben der SNB-Zinsentscheid von Januar sowie die Negativzinsen das Geschäft kaum belastet. Das Kreditvolumenwachstum wuchs leicht um 1 Prozent auf 6,4 Milliarden Frabken. Die Kundenguthaben stiegen um gut 2 Prozent.

Banco Stato

Die Tessiner Kantonalbank kann für das erste Halbjahr 2015 einen Reingewinn von 24,5 Millionen Franken ausweisen – gleich viel wie im Vorjahr. Sowohl im Zinsen-, im Kommissions- wie auch im Handelsgeschäft konnte das Institut deutlich zulegen. Die Kundenausleihungen stiegen gegenüber Ende 2014 um 1,5 Prozent auf gut 9 Milliarden Franken.

B-Source

Die Software-Firma B-Source hat die Banque Internationale à Luxembourg (Suisse) SA (BIL) auf ihre Business Process Outsourcing-Lösung migriert. Die BIL-Gruppe ist die älteste Privatbank Luxemburgs. Sie ist seit 1984 auf dem Schweizer Markt tätig und konzentriert sich dabei auf das Privat- und Firmenkundengeschäft.

Luzerner KB

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat für ihre Kunden einen Live-Chat eingerichtet. Nutzer können über die der LUKB-Website so schnell und unkompliziert an Informationen gelangen. Der Chat ist auf einfache Anfragen ausgerichtet, die ohne grosse Beratungsleistung beanwortet werden können. Offen ist der Chat unter der Woche von 8.00 bis 18.00 Uhr. 

Finma

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht kooperiert mit der Finanzmarktaufsichtsbehörde von Jersey (Jersey Financial Services Commission JFSC). Die Vereinbarung ist einerseits Voraussetzung für die Niederlassung ausländischer Fondshäuser in der Schweiz. Umgekehrt erleichtert sie den Marktzugang hiesiger Asset Manager im Ausland.

Nidwaldner KB

Die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) hat der Stiftung Weidli Stans einen Check in der Höhe von 40‘000 Franken für den Neubau ihrer Tagesstätte überreicht. Der Betrag setzt sich zusammen aus einer NKB-eigenen Spende von 20‘000 Franken und einem gleich hohen Zusatzbetrag, der dank des Rücklaufs im Rahmen einer Kundenzufriedenheitsumfrage der NKB zustande kam.

Stars in Chengdu

Erstmals findet im April 2016 ein Symposium des Schweizer Think Tanks «stars» in Chengdu statt. Dabei handelt es sich um die Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan. Während des Anlasses soll die geopolitische und wirtschaftliche Rolle Chinas im globalen Kontext diskutiert werden. Zudem werden Einblicke in Unternehmen im «Chinese Silicon Valley» vermittelt. «stars» führt bereits Symposien in Singapur und in Stein am Rhein SH durch.

Pargesa

Nachdem die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Pargesa am 30. Juli 2015 ihre Semesterergebnisse 2015 veröffentlicht hatte, steht nun auch der ausführliche Halbjahresbericht auf Deutsch zur Verfügung.

Schweizer Fonds

Das Vermögen der Schweizer Anlagefonds ist erreichte im vergangenen Juli nett um 3,5 Milliarden auf  rund 894 Milliarden Franken gestiegen. Dank eines markanten Anstiegs der Börsen belief sich die Zunahme im Vergleich zum Vormonat auf 25 Milliarden Franken.

Monetas

Die Zuger Spezialistin für Bitcoin-Zahlungen gehört zu den Gewinnern der Swisscom Startup Challenge 2015. Die Fintech-Firma setzte sich damit gegen über 150 Mitbewerber auch ausserhalb des Finanzsektors durch.

SunGard

Das amerikanische Technologieunternehmen für Finanztransaktionen, Fidelity National Information Services (FIS), hat Sungard, einen Hersteller von Banken-Software, für 9,1 Milliarden Dollar (mitsamt Schulden) übernommen. SunGard ist nach eigenen Angaben in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt 13'000 Mitarbeiter.

BBO Bank Brienz

Wegen Verlusten im Handelsgeschäft hat die BBO Bank Brienz im ersten Halbjahr einen Rückgang des Bruttogewinns auf 1,5 Millionen Franken erlitten. Die Verluste fielen im Devisenhandel im Zuge der Aufhebung der Euro-Untergrenze an. Auch das Zinsgeschäft war leicht rückläufig.

Bank SLM

Die Berner Bank SLM, die vormals Spar- und Leihkasse Münsingen hiess, hat im ersten Halbjahr den Bruttogewinn um 3 Prozent auf 5 Millionen Franken gesteigert. Dies gelang vor allem durch eine Ausweitung des Zinsgeschäfts. Auch die Kundengelder nahmen leicht zu. Die Cost-Income-Ration der Bank sank auf 54,5 Prozent.

Mobiliar

Nach dem grössten Schweizer Versicherer Zurich lanciert nun auch die Mobiliar eine Applikation, mit der sich die Gefährdung durch Naturkatastrophen bemessen lässt. Die App der Versicherungs-Genossenschaft warnt dabei nebst Sturm oder Gewittern auch vor drohendem Hochwasser. Dabei werden die Nutzer durch eine Push-Meldung alarmiert.

SIF

Eine wichtige Zusatzaufgabe für Jacques de Watteville: Der Spitzendiplomat ist zum Chefunterhändler mit der EU ernannt worden. Es ist ein weiteres heikles Dossier für de Watteville, der seit 2013 dem Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) vorsteht und insbesondere im US-Steuerstreit zu vermitteln hatte. Wie es in einer Mitteilung des Bundes heisst, belibt de Watteville im Finanzdepartement (EFD), ist aber für die neue Funktion dem Aussendepartement (EDA) unterstellt.

UBS

Die UBS lanciert den Wettbewerb «Future of Finance Challenge». Eingeladen zum Wettbewerb sind Firmen mit einem Umsatz von weniger als drei Millionen Dollar. Sie sollen der Bank neue und potenziell disruptive Ideen in den Bereichen Service, neue Produkte, Effizienz oder Sicherheit bringen.

Credit Suisse 

Der Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund Siat führt eine Kapitalerhöhung von maximal rund 239 Millionen Franken durch, und zwar vom 24. August bis 4. September 2015 (mittags). Acht bisherige Anteile berechtigen zum Bezug von einem neuen Anteil, total werden maximal 1,584 Millionen neue Anteile ausgegeben.

J. Safra Sarasin

Die Schweizer Privatbank wirbt als Vertriebspartnerin für die Anlagegruppe Wohnimmobilien Deutschland DAWID in Wallisellen ZH. Diese ermöglicht es Schweizer Pensionskassen, direkt in den deutschen Wohnimmobilienmarkt zu investieren, so das Versprechen.

Swiss Re

Die durch Naturkatastrophen verursachten Schäden sind im letzten Halbjahr deutlich zurückgegangen, wie der Rückversicherer im Rahmen einer Schätzung für 2015 berichtete. Die Schadenssumme sank weltweit um 39 Prozent auf 33 Milliarden Dollar – ein unterdurchschnittlicher Wert, so Swiss Re.

New Value

Die Zuger Beteiligungsgesellschaft greift zu einem unorthodoxen Mittel im langwierigen Rechtsstreit gegen ehemalige Verwaltungsräte und den früheren Revisor: Sie verkauft einen Teil der Schadenersatz-Forderungen an einen Dritten. Dieser verfolgt das Verfahren nun auf seine Rechnung weiter.

Deutsche Bank

Das US-Justizministerium überprüft nun ebenfalls die Geschäfte der Deutschen Bank in Russland. Das Institut könnte Geld gewaschen und Sanktionen umgangen haben. Eine erste Ermittlung läuft bereits seit Juli, welche die New Yorker Finanzaufsicht DFS eingeleitet hat. Die Deutsche Bank will sich dazu nicht weiter äussern und verweist auf eine frühere Mitteilung. Anfang Juni war bekanntgeworden, dass sich die Deutsche Bank in Russland mit einem grossen Fall von Geldwäscherei konfrontiert sieht. Russische Kunden sollen über die Bank Rubel im Wert von mehr als sechs Milliarden Dollar gewaschen.

Jurassische KB

Die Banque Cantonale du Jura (BCJ) hat im ersten Halbjahr 2015 einen Gewinnrückgang von 17 Prozent auf 6,1 Millionen Franken erlitten. Die Kosten für die Migration der IT-Plattform im Januar 2015 belasteten vor allem das Ergebnis. Aber auch die Negativzinsen haben den Bruttogewinn geschmälert. Der Verkauf der Beteiligung an Swisscanto spülte dagegen 2,9 Millionen Franken in die Kassen.

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