News ganz kurz — November 2015

Banque Heritage

Die Genfer Privatbank lanciert einen neuen Fonds auf Katastrophen-Anleihen (Cat Bonds). Der Heritam Equinox Fonds soll eine jährliche Rendite von bis zu 6 Prozent über Dollar-Libor bieten, verspricht Heritage.

Zurich

Im Rahmen der Überprüfung des Lebengeschäfts in Singapur habe sich die Zurich dazu entschlossen, dass die Einheiten Zurich Life Insurance (Singapore) und die Zurich International Life Limited (Singapore Branch) ab dem 1. Dezember 2015 keine neuen Policen mehr abschliessen werden.

Procimmo

Der Westschweizer Spezialist für Immobilien-Investments hat den neuen Immobilienfonds Procimmo Swiss Commercial Fund 56 lanciert. Die von den Investoren zur Verfügung gestellten rund 58 Millionen Franken sollen es zusammen mit Hypothekarkrediten erlauben, bis Ende Dezember 2015 in Immobilien im Umfang von rund 110 Millionen Franken zu investieren.

Online-Kredite

Die Schweizer Firma Internet Virtual Network bietet eine neue Plattform für Konsumkredite bis maximal 250'000 Franken an. Die Zu- oder Absage erfolgt gemäss weiteren Angaben zufolge jeweils sofort. Das Unternehmen peilt mittelfristig einen Marktanteil von 5 Prozent respektive 25'000 Anfragen jährlich an. 

Zurich

Der grösste Schweizer Versicherer will sich aus Teilen des Schadenversicherungsgeschäfts im Nahen Osten zurückzuziehen. Der Rückzug aus dem Geschäft mit Einzelkunden und kleineren Unternehmen soll bis Ende 2016 zu einem Abschluss kommen. Lebensversicherungsprodukte wird die Zurich in diesen Ländern hingegen weiterhin anbieten.

Credit Suisse

Die Credit Suisse weitet ihr Joint Venture mit dem chinesischen Broker Founder Securities aus. Sie darf nun Broker-Services in der Shenzhen Qianhai Entwicklungszone anbieten. Das Joint-Venture, Credit Suisse Founder Securities, ist das erste mit einem nicht-chinesischen Partner, welches diese Erlaubnis erhalten hat.

Swiss Re

Der Rückversicherer rechnet in den kommenden beiden Jahren mit einem Wachstum im globalen Versicherungsgeschäft. Sowohl im Leben- als auch im Nicht-Leben-Bereich sei mit höheren Prämieneinnahmen zu rechnen, schreibt Swiss Re im «Global insurance review 2015 and outlook 2016/17».

Postfinance

Postfinance geht mit der SIX Group eine Zusammenarbeit für E-Rechnungen und für bankübergreifende Lastschriften ein. Es soll so eine schweizweite Marktlösung für E-Rechnungen an E-Banking-Kunden geschaffen werden. Interbank-Lastschriften sollen über dieselbe Lösung mit allen Schweizer Banken ausgetauscht werden können. Postfinance wird sich an SIX Paynet beteiligen.

Credit Suisse

Die Credit Suisse erhöht per 2016 ihre Gesamtlohnsumme um 0,75 Prozent für individuelle und leistungsbezogene Salärerhöhungen. Das ist deutlich weniger als der Schweizerische Bankpersonalverband empfohlen hat. Dieser wollte in Absprache mit den jeweiligen Personalkommissionen eine Erhöhung von 1 bis 1,5 Prozent durchsetzen.

Valartis

Der Verwaltungsrat der Valartis Group mit Sitz in Baar hat am 16. November 2015 ein Gesuch um definitive Nachlassstundung beim Kantonsgericht Zug eingereicht. Dieses wurde nun am 23. November für einen Zeitraum von sechs Monaten bewilligt. Die definitive Nachlassstundung sichert den Gläubigerschutz und ermöglicht es Valartis, den temporären Liquiditätsengpass bei der Valartis Group und der Valartis Finance Holding auf der Basis der definierten Sanierungspläne zu beheben.

UBS

Die Grossbank und der Software-Anbieter bexio lancieren eine neue digitale Kundenlösung, die den Administrations- und Buchhaltungsaufwand von Kleinunternehmen reduzieren soll. Dabei wird die Business-Software von bexio mit dem E-Banking der UBS verknüpft, wie es heisst.

Julius Bär

Die Zürcher Privatbank kauft sämtliche der ausstehenden «Non-cumulative Guaranteed Perpetual Preferred Securities» zurück. Dabei bezahlt sie 225 Franken pro Titel zuzüglich eines Betrags in Höhe der unbezahlten Dividenden für die gegenwärtige Dividendenperiode. Es handelt sich dabei um insgesamt eine Million an nicht Basel III konformen Preferred Securities.

GAM

Der Schweizer Asset Manager verpasst sich einen neuen Markenauftritt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei nach eigenen Angaben auf digitalen Kanälen für Anleger und Anlagespezialisten. Im Rahmen der Markenarchitektur behält GAM die exklusive Lizenz für die weltweite Nutzung des Brands «Julius Bär Funds» bei.

UBS

Die UBS Future of Finance Challenge geht in die letzte Runde. Im Finale in Zürich stehen mit Biowatch und Embotech auch zwei Schweizer Startups. Der Innovationswettbewerb für Startups und Jungunternehmen führte in den Vorausscheidungen durch die Städte Zürich, London, New York und Singapur.

SE Swiss Estates

Die Immobiliengesellschaft SE Swiss Estates will die Unternehmensstruktur ändern und ihren Sitz nach Luzern verlegen. Bisher direkt gehaltene Immobilien will sie auf Tochtergesellschaften übertragen. Davon verspricht sich der Verwaltungsrat Steuervorteile.

Credit Suisse

Die Kapitalerhöhung des Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund International wurde erfolgreich abgeschlossen. Durch die Emission fliessen dem Fonds Neugelder in der Höhe des Maximalbetrags von 189 Millionen Franken zu.

UBS

Gemäss einer Studie zur Pensionkassen-Performance erlebten die Schweizer Vorsorgewerke letzten Oktober den zweitbesten Monat des Jahres. Selbst die schwächsten Einrichtungen konnten eine positive Rendite erzielen. Der Schnitt kam bei von 2,59 Prozent zu liegen, so die Grossbank.

Paymit

Die Bezahl-App Paymit hat den diesjährigen Award Best of Swiss Apps in der Kategorie Business gewonnen. Paymit wurde von der SIX in Kooperation mit der UBS und der Zürcher Kantonalbank entwickelt und soll die Standardlösung für mobiles Bezahlen in der Schweizer werden.

Aduno

Die Aduno-Tochter Viseca, die Kreditkarten für Raiffeisen, alle Kantonalbanken, die Migros Bank, Bank Coop sowie Privat- und Handelsbanken herausgibt, bietet ihren Karteninhabern VisecaOne an – ein Verfahren zur Bestätigung von Online-Zahlungen mit einer Smartphone-App. Gleichzeitig erhalten Kunden Zugang zur neuen Online-Bezahllösung Viseca MasterPass. Das digitale Portemonnaie wird von der Firma Swiss One Wallet bereitgestellt.

Valiant

Das Urteil des Bezirksgerichts Luzern vom 7. September 2015 im Fall Ekkehard Wenger gegen die Valiant ist rechtskräftig. Wenger hat innert der Frist von 30 Tagen keine Berufung gegen das Urteil eingelegt. Damit ist der Fall abgeschlossen. Bei der Übernahme der Spar + Leihkasse Steffisburg durch Valiant im Jahre 2009 war das Umtauschverhältnis der Aktien demnach angemessen und lag im Ermessensspielraum der Verwaltungsräte.

Julius Bär

Die Privatbank Julius Bär hat bei institutionellen Investoren in Singapur eine Anleihe über 450 Millionen Singapur Dollar platziert. Die Anleihe hat einen Coupon von 5,9 Prozent. Julius Bär kann die Anleihe optional am 18. November 2020 oder in jedem darauffolgenden Jahr zurückzahlen.

GAM

Der Schweizer Asset Manager GAM schliesst seinen Fonds The GAM Star Local Emerging Market Rates and FX am 23. November. Die Gelder werden an die Investoren zurückbezahlt. Im Fonds lagen zuletzt noch 5,3 Millionen Dollar. In den letzten drei Jahren erzielte er eine Performance von minus 18 Prozent.

Swiss Re

Der Rückversicherer wird das an der letzten Generalversammlung im April von den Aktionären genehmigte Aktienrückkaufprogramm per 12. November 2015 starten. Die eingesetzte Summe beträgt eine Milliarde Franken. 

Helvetia

Die Helvetia Anlagestiftung des Schweizer Allversicherers erweitert ihre Immobilienpalette und bietet neu eine eigene Anlagegruppe Immobilien Romandie an. Die Emission der neuen Anlagegruppe dauert vom 16. November bis zum 14. Dezember 2015. Das Volumen beträgt bis zu 150 Millionen Franken. Das Vermögen der Anlagegruppe wird zu drei Vierteln in Wohnliegenschaften und zu einem Viertel in Liegenschaften mit kommerzieller Nutzung investiert.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank hat eine weitere nachrangige Tier 1 Anleihe emittiert. Das Volumen beträgt 95 Millionen Franken. Der Zinssatz wurde bei 2.625 Prozent fixiert. Damit begibt das Institut nach 2012 bereits die zweite ewige Tier 1 Anleihe zur Stärkung der Substanz der Bank.

Arbeitszeiterfassung

Der Bundesrat verabschiedete die revidierte Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz im Bereich der Arbeitszeiterfassung. Der Schweizerische Bankpersonalverband, der Kaufmännische Verband Schweiz und der Arbeitgeberverband der Banken in der Schweiz, begrüssen diesen Entscheid. Sie haben zur Umsetzung der revidierten Bestimmungen in der Bankbranche eine Vereinbarung geschlossen.

Blackrock

Der weltweit grösste Asset Manager übernimmt Geldmarktfonds der Bank of America mit einem Volumen von insgesamt 87 Milliarden Dollar. Es ist eine der grössten Transaktionen in diesem Bereich, die jemals getätigt wurde.

Walliser Kantonalbank

Auf dem Weg zu einer Einheitsaktie hat das Institut eine wichtige Hürde genommen. Der Walliser Staatsrat hat die Empfehlungen zur Umstrukturierung des Aktienkapitals der Walliser Kantonalbank genehmigt.

Crealogix

Mit der Aargauischen Kantonalbank, der Basler Kantonalbank und der Bank Coop sind nun sieben Schweizer Banken mit der neusten Digital-Banking-Lösung von Crealogix «live».

BSI

Die Tessiner Privatbank BSI will die im Private Banking tätige Banca Intermobiliare mit Sitz in Lugano übernehmen. Derzeit laufen bis Mitte November exklusive Übernahmegespräche. Die Banca Intermobiliare ist eine Tochtergesellschaft der italienischen Bankengruppe Veneto Banca.

Bankgeheimnis

Das Bankgeheimnis in der Schweiz bleibt auch weiterhin geheim. Denn der Bundesrat hat am Mittwoch beschlossen, vorerst auf die geplante Revision des Steuerstrafrechts zu verzichten. Er begründet dies mit den geringen Erfolgschancen für das Projekt.

UBS

Der viel beachtete Immobilienblasen-Index verharrte im 3. Quartal 2015 praktisch unverändert in der Risikozone. Nominal stagnierende Eigenheimpreise und ein Rückgang der Investitionsnachfrage nach Eigentumswohnungen dämpften den Zähler.

Private Equity Holding

Die an der Börse SIX gelistete Privatmarkt-Beteiligungsgesellschaft schrieb im ersten Halbjahr des Finanzjahres 2015/2016 eine ökonomischen Gewinn von 12,1 Millionen Euro. Der Inventarwert pro Aktie beträgt 75.41 Euro, was laut der Gesellschaft einem Anstieg von 7,8 Prozent gegenüber Ende letzten März entspricht.

Lyxor

Der ETF-Anbieter Lyxor setzt die Umstellung von Swap-ETFs auf physisch replizierte ETFs fort. Nach Abschluss der Umstellung wird die Tochtergesellschaft der Société Générale mehr als die Hälfte seiner Vermögenswerte (rund 25 Milliarden Euro) in physischen ETFs halten. Damit steigt Lyxor zum drittgrössten Anbieter physischer ETFs in Europa auf.

Advanon

Das Zürcher Fintech-Unternehmen Advanon hat von der Finma die Lizenz als «direkt unterstellter Finanzintermediär» erhalten. Die Finma hatte in den letzten Monaten deutlich gemacht, dass sie sich stärker Fintech-Startups widmen wolle.

Swiss Fund Data

Die Firma Swiss Fund Data hat eine für mobile Zugriffe verbesserte Website lanciert. Dank Responsive Design werden die Informationen der SFD-Plattform auf jedem Gerät optimal dargestellt.

Commerzbank

Martin Blessing, seit sieben Jahren CEO der Commerzbank, will seinen bis Ende Oktober 2016 laufenden Vertrag nicht verlängern. Er wolle nochmals ein neues Kapitel in seinem beruflichen Leben aufschlagen, begründete Blessing seine Entscheidung, ohne Näheres über seine geplanten Aktivitäten preiszugeben.

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