News ganz kurz — Dezember 2015

UBS

Der UBS-Konsumindikator kletterte letzten November von 1,63 auf 1,66 Punkte. Damit setzt sich der positive Trend der letzten Monate fort und indiziert damit weiteres Wachstum des Privatkonsums in den kommenden Monaten, wie die Grossbank mitteilte.

SIX

Auch die Börsenbetreiberin verfügt jetzt über eine Meldestelle für «Whistleblower». Vermuten SIX-Mitarbeitende am Arbeitsplatz Vergehen wie Mobbing, Insiderhandel oder Datenlecks, können sie dies anonym über ein Online-Tool melden. Die verschlüsselte Plattform wird per Januar 2016 eingeführt, wie die SIX gegenüber der Agentur «AWP» bestätigte.

Zurich

Im US-Bundesstaat Vermont hat die Zurich Versicherung eine sogenannte «Captive Company» gegründet. Dabei handelt es sich um eine ein firmeneigenes Versicherungsunternehmen, das dem Mutterunternehmen zur Absicherung firmeneigener Versicherungsrisiken dient. Vermont gilt als führender Onshore-Standort für solche Versicherungsunternehmen.

Graubündner Kantonalbank

Die Bündner Regierung hat die Teilrevision des Gesetzes über die Graubündner Kantonalbank auf den 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt. Mit der Teilrevision wird der Personenkreis, der Einsitz im Bankrat nehmen kann, erweitert. Bisher durften Personen, welche für ein anderes dem Bankengesetz unterstelltes Institut tätig sind, nicht in den Bankrat Einsitz nehmen.

R3

Das New Yorker Fintech-Start-up dient Grossbanken als Plattform für Experimente mit der pontenziell bahnbrechenden Blockchain-Technologie. Nun sind dem Konsortium zwölf weitere Institiute beigetreten. Dieses umfasst damit 42 Mitglieder, darunter die Schweizer Banken UBS und Credit Suisse.

UBS

Das UBS Wealth Management hat zusammen mit der Bioventure-Investmentfirma MPM Capital Gelder in der Höhe von rund 340 Millionen Dollar beschafft. Der Betrag wird in Krebstherapien investiert. Dabei handelt es sich um das sogenannte «Impact Investing» – Geld anlegen mit dem Zweck, Gewinne zu erzielen und Gutes für die Gesellschaft zu tun.

UBS

Die UBS hat den Verkauf ihres Alternative Fund Services (AFS) an die Mitsubishi UFJ Financial Group abgeschlossen. Die japanischen Regulierungsbehörden haben den Deal diese Woche durchgewunken. Die UBS hatten den AFS-Verkauf vergangenen Juni angekündigt. Die Sparte erbringt Dienstleistungen für Hedge Funds, Fund-of-Hedge-Funds, Private-Equity-Gesellschaften und Immobilienstrukturen.

Allianz Suisse

Die Schweizer Allversicherungs-Tochter des deutschen Allianz-Konzerns will die Digitalisierung forcieren. Dazu führt sie nun ihre bisherige Direktmarke Allianz24 per 1. Februar 2016 in die neue Onlinemarke Elvia über.

Swiss Life

Die Asset-Management-Sparte des grössten Schweizer Lebensversicherers hat die Kapitalerhöhung des Immobilienfonds Swiss Life REF Commercial Properties Switzerland abgeschlossen. Durch die Emission fliessen dem Fonds 67,4 Millionen Franken zu. Das Swiss-Life-Produkt investiert ausschliesslich in Schweizer Geschäfts-Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Vor knapp zwei Jahren lancierte die Glarner Kantonalbank (GLKB) den Kontomaten – ein online Spar- und Anlageprodukt für Privatanleger. Ab sofort können nun auch Unternehmen schweizweit dieses Produkt nutzen.

Allianz Global Investors

Die Asset-Management-Tochter des deutschen Allianz-Konzerns blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr in der Schweiz zurück. Dem Unternehmen zufolge haben Kunden seit Anfang 2015 deutlich über 1 Milliarde Franken neu in Anlageprodukte von Allianz Global Investors investiert.

Credit Suisse

Die Qatar Holding meldet nach der Kapitalerhöhung für alle Aktionäre der Credit Suisse einen Stimmenanteil von 18,57 Prozent an der Grossbank. Zuvor waren es 20,18 Prozent. Der Aktienanteil beträgt unverändert bei 4,98 Prozent. Die Wandelrechte wurden von 15,2 auf 13,58 Prozent verwässert.

Nidwaldner KB

Die Nidwaldner Kantonalbank führt per 1. Januar 2016 in den Bereichen Zahlen und Sparen je drei neue Produkte ein. In diesen Angeboten werden Konten, Karten, Zahlungsverkehr und weitere Dienstleistungen nach den unterschiedlichen Nutzungsverhalten und Bedürfnissen unserer Kunden gebündelt.

Vontobel

Die Zürcher Privatbank Vontobel hat per 4. Dezember die Finter Bank Zürich integriert. Die Eingliederung erfolgt damit drei Monate nach Bekanntwerden der Übernahme der italienischen Auslandsbank Anfang letzten September. Das operative Geschäft der fusionierten Finter Bank soll per Ende Jahr auf die Systeme von Vontobel migriert werden. Zu den übernommenen Vermögen machte Vontobel keine Angaben; Finter verwaltete in Zürich zuletzt 1,6 Milliarden Franken und beschäftigte 65 Mitarbeiter.

Partners Group

Der auf Privatanlagen spezialisierte Vermögensverwalter Partners Group hat Privatmarkt-Fondslösungen für den beitragsorientierten Pensionskassenmarkt in den USA, in Grossbritannien und in Australien lanciert. Das US-Produkt hat bereits seinen ersten Investor. In den beiden anderen Regionen sollte die Zulassung im kommenden Jahr erfolgen. Es ist laut Partners Group die erste Möglichkeit überhaupt, für beitragsorientierte Pensionskassen in Private Equity und die Privatmärkte zu investieren.

Avaloq

Die beiden auf die Einführung, Erweiterung und Wartung von Avaloq-Banken-IT spezialisierten Firmen beon und WeeDoo fusionieren per 1. Januar. Die neue Gesellschaft versteht sich als umfassender Dienstleister mit Fokus auf Avaloq-Consulting-Dienstleistungen, ergänzt um Business Consulting und Testing Services. Die neue Geschäftsleitung bilden Dino Duelli, Olaf Hermann, Jan Matousek, André Pierre Müller und Ronald Roccioletti.

Partners Group

Der Zuger Vermögensverwalter Partners Group hat für seine Kunden den niederländischen Catering-Spezialisten Vermaat Groep übernommen. Über die finanziellen Einzelheiten ist mit der verkaufenden Gründerfamilie Stillschweigen vereinbart worden. Vermaat betreibt mit 2'300 Beschäftigten 231 Gaststätten in den Niederlanden und kommt dabei auf einen Umsatz von über 130 Millionen Euro.

Credit Suisse

Im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung der Credit Suisse (CS) endete am 3. Dezember 2015 die Ausübungsfrist für die Bezugsrechte. Insgesamt wurden 99 Prozent ausgeübt. Der Bruttoerlös beträgt 4,7 Milliarden Franken. Die nicht-bezogenen Namenaktien sollen am Markt verkauft werden.

Geldautomaten

In der Schweiz sind ungefähr 6‘000 Geldautomaten in Betrieb. Im Rahmen des Interbanken-Projekts ATMfutura, das darauf abzielt, die Geldautomaten zu modernisieren, hat Wincor Nixdorf mit der Credit Suisse als erster Bank einen Vertrag sowohl für den Einkauf als auch für die Wartung abgeschlossen.

SIX Group

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat das AA- Kreditrating der SIX Group erneut bestätigt. Standard & Poor’s anerkennt gemäss eigenen Angaben so die breite Diversifikation sowie das ausgezeichnete Risikomanagement von SIX. Die beiden im Geschäft mit Wertschriftendienstleistungen tätigen Gesellschaften SIX SIS und SIX x-clear erhalten weiterhin je ein AA Rating. Das Rating von SIX Payment Services (Austria) verbesserte sich von A- zu AA-. Neu hat S&P den Outlook auf «negativ» gesetzt.

UBS

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat den Ausblick für das Kreditrating der UBS Group auf «positiv» von zuvor «stabil» erhöht. Das Rating lautet unverändert «BBB+», wie die Agentur am Mittwoch mitteilt. Die Einschätzung erfolgt im Rahmen einer Überprüfung der europäischen Banken und der Banken in der Schweiz.

Partners Group

Der auf den Privatmarkt spezialisierte Asset Manager Partners Group hat sein jüngstes Immobilienprogramm bei einer Investitionssumme von 1,1 Milliarden Dollar geschlossen. Direktinvestitionen des Programms beinhalten unter anderem vier Einkaufszentren in Norwegen, acht Wohnimmobilien in Dänemark, sowie ein Portfolio aus Warenhäusern und Logistikzentren in den USA. Bereits sind 49 Prozent des Kapitals an Investitionen zugesagt. Auch habe das Programm bereits eine starke Wertentwicklung erfahren.

AIA

Das Parlament hat den rechtlichen Grundlagen zum automatischen Informationsaustausch (AIA) zugestimmt. Damit soll das Bankgeheimnis für ausländische Bankkunden beginnend ab 2018 nicht mehr gelten. Der Datenaustausch wird hingegen nur mit bestimmten Ländern erfolgen. Eine Vorlage des Bundesrats zu neuen Sorgfaltspflichten für die Banken lehnten die Räte ab; diese hätte verhindert, dass Schweizer Banken Schwarzgelder aus nicht-AIA-Ländern annehmen.

Allianz Suisse

Vorab wegen des schleppenden Lebengeschäfts hat die Schweizer Versicherungs-Tochter der deutschen Allianz-Gruppe in den ersten neun Monaten 2015 weniger Prämien eingenommen – und weist auch beim Ergebnis eine rückläufige Tendenz auf. Auf Gruppenebene sank der operative Gewinn zum Vorjahr um 2,4 Prozent auf 248,3 Millionen Franken.

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